Zivilrecht - Schuldrecht BT 1

 
Dr._Martin_Tonner
RiLG Dr. Martin Tonner, geb. 1973, studierte Rechtswissenschaft in Hamburg und Bonn. 1998 1. Staatsexamen, 2001 Promotion an der Universität Bonn bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt. Dort auch Wissenschaftlicher Mitarbeiter von 1998 bis 2002. 2000 bis 2002 Referendariat (mit Stationen in Hamburg und New York, Generalkonsulat), 2002 2. Staatsexamen. Seit 2003 Richter in Hamburg. 2006 bis 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht. Seit 2010 Lehrbeauftragter an der Bucerius Law School, Hamburg. Martin Tonner ist zudem Prüfer im 1. Staatsexamen, Autor mehrerer zivilrechtlicher Standardwerke, u.a. "Das zivilrichterliche Derzernat" und "Bankrecht", und hat zahlreiche Aufsätze im Zivilrecht veröffentlicht.

13 Videos | Gesamtlänge 244:53 min

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Kurzbeschreibung:
Dieses juristische Online Repetitorium enthält das prüfungsrelevante Wissen zum Kauf- und Werkvertragsrecht (Schuldrecht Besonderer Teil 1).

Beschreibung:
Das erste große Kapitel dieser Kursreihe beschäftigt sich mit dem Kaufrecht und verschiedenen Kaufvertragsstörungen. Es gibt zunächst einen Überblick über die Systematik der kaufrechtlichen
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Schlagwörter: Schuldrecht BT 1 Kaufvertrag Kaufvertragsstörungen Werkvertrag Sachmangel Rechtsmangel Nacherfüllung Rücktritt Minderung Schadensersatz Selbstvornahme Verjährung Mängelausschluss Abnahme Werkunternehmerpfandrecht

Kommentare (6)

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gordonbeb schrieb am 17.08.2017
Zum Inhalt: Kurs 3: Sach- oder Rechtsmangel des Kaufvertragsrechts, Teil 2
Korrekterweise müsste es hier (22:31) bei den Argumenten für die hM § 434 III heißen und nicht wie dargestellt, § 433 III, oder nicht?


Palio schrieb am 22.07.2017
Zum Inhalt: Kurs 10: Sach- und Rechtsmangelbegriff des Werkvertragsrechts
Da ist doch am Anfang ein Fehler, oder ? Es müsste doch Werkvertrag statt Kaufvertrag heißen.


Dr._Martin_Tonner schrieb am 04.07.2017
Lieber MaxLessner,

Du hast Recht! Mit der Entscheidung vom BGH geht die h.M. dahin, dass sich der Leistungsort der Nacherfüllung nach den allgemeinen Vorschriften und somit nach § 269 richtet. § 269 sagt jedoch nicht pauschal aus, dass der Nacherfüllungsort am Sitz des Schuldners liegt, sondern es ist eine Interessen- und Umstandsabwägung anzustellen. Hierbei spielt die Ortsgebundenheit, die Art der vorzunehmenden Leistung sowie das Ausmaß der Unannehmlichkeit für den Käufer eine Rolle (letzteres folgt aus Art. 3 III der VerbrauchsgüterkaufRL). Somit ist nur “im Zweifel” der Sitz des Schuldners auch der Nacherfüllungsort.

Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg! Martin


MaxLessner schrieb am 08.06.2017
Zum Inhalt: Kurs 4: Nacherfüllungsanspruch gem. §§ 437 Nr. 1, 439
Die Ausführungen zum Leistungsort der Nacherfüllung erwähnen leider nicht, dass der BGH sich mittlerweile der Ansicht, dass § 269 zu Bestimmung maßgeblich ist, angeschlossen hat (NJW 2011, 2278). Sehr schade, immerhin liegt diese Entscheidung schon 6 Jahre zurück :(


Dr._Martin_Tonner schrieb am 08.05.2017
Liebe Larissa,

dass ist im Video korrekt und Deine Rechnung ist richtig! Der geminderte Werklohn beträgt 375.000 € und somit wurde der Werklohn i.H.v. 125.000 € gemindert.

Berechnung:
(450.000/600.000) x (X/500.000)

Aufgelöst nach X:
X = 450.000/600.000 x 500.000 = 375.000
500.000 (ursprünglicher Werklohn) - 375.000 (geminderter Werklohn) = 125.000 (Minderung)

Du hast also recht: In der Unterlage hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Wir korrigieren das sofort. Herzlichen Dank für Deinen Hinweis!

Beste Grüße Martin


LarissaAe schrieb am 02.05.2017
Zum Inhalt: Kurs 11: Mängelgewärleistungsrechte, Teil 1
Hallo,
im Video zum Kurs 11 ist ganz am Ende bei Minute 11 "Minderung i.H.v. 125.000€" zu lesen, in den Kursmaterialien steht aber "Minderung i.H.v. 75.000€", außerdem wird 675.000€ als Ergebnis der Rechnung genannt und 375.000€ stehen da. Ich bin gerade völlig verwirrt und versteh es leider nicht. Was ist nun korrekt und wie muss man weiterrechnen um den Minderungsbetrag zu erhalten? (500.000€ - 375.000€ = 125.000€ Minderung, ist das korrekt?)
Liebe Grüße
Larissa