Zivilrecht - Arbeitsrecht

 
Rechtanwalt Hendrik Prahl
Ich bin als Partner der Sozietät Beiler, Karl & Platzbecker hauptsächlich bundesweit mit der außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung in Straf- und Bußgeldverfahren, sowohl auf der Verteidigerbank als auch als Nebenklägervertreter befasst. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die außergerichtliche und gerichtliche Interessenwahrnehmung im allgemeinen Zivilrecht (einschließlich Arbeitsrecht). Neben meiner Anwaltstätigkeit bin ich in als Dozent (Repetitor) für Straf- und Zivilrecht und in der Referendarsausbildung tätig.

10 Videos | Gesamtlänge 160:51 min

Ein gebuchter Kurs ist unbegrenzt wiederholt nutzbar.
Gesamter Kurs
29,90 €
  Kurs jetzt buchen

Kurs auch als Flatratebestandteil buchbar:
Die Jura Flatrate 1. Staatsexamen - ab 0,41 € / Tag

Kurzbeschreibung:
Dieses juristische Online-Repetitorium enthält das prüfungsrelevante Wissen zum Arbeitsrecht.

Beschreibung:
Diese Kursreihe gibt zunächst eine Einleitung zu den wichtigsten Definitionen und zur Systematik des Arbeitsrechts. Sodann widmet sie sich ausführlich den wichtigsten Problemfeldern rund um das
mehr  

Schlagwörter: Jura Recht Zivilrecht Arbeitsrecht ArbeitsR Definition Systematik Arbeitsvertrag AGB-Prüfung Anfechtung Arbeitnehmerpflichten Arbeitgeberpflichten Nebenpflichten Lohnzahlung Beschäftigungsanspruch Schutz Schutzpflicht Fürsorge Fürsorgepflicht Arbeitszeugnis EFZG Schadensersatz Nichtarbeit Schlechtarbeit Nebenpflichtverletzung Pflichtverletzung Untergang Kündigung ordentliche_Kündigung außerordentlich_Kündigung Abänderung Betriebsübergang Arbeitsgericht Kündigungsschutz Kündigungsschutzklage KSchG AGG Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz

Kommentare (2)

Information
Du musst dich zunächst anmelden oder einloggen, um einen Kommentar verfassen zu können.

Rechtanwalt Hendrik Prahl schrieb am 12.05.2017
Hallo Marcel,

ganz herzlichen Dank für die Frage: Grundlage der Fallbearbeitung war eine Entscheidung des BAG: Hier heißt es wie folgt:

„Macht der Arbeitnehmer den Ersatz des gesamten an seinem Privatfahrzeug entstandenen Unfallschadens geltend, so muss er in Abweichung von § 619a BGB darlegen und ggf. beweisen, dass er den Schaden allenfalls leicht fahrlässig verursacht hat.“ (BAG 28.10.2010 – 8 AZR 647/09)

So ein wenig kann man sich das auch vom Wortlaut des § 619a BGB erklären, der ja nur die eigene Pflicht des Arbeitnehmers zur Zahlung von Schadensersatz regelt. Bei § 254 BGB handelt es sich aber ja um ein Verschulden gegen sich selbst, das nicht unmittelbar zu einer Schadensersatzpflicht führt, sondern nur zum Verlust eigener Rechte.

Beste Grüße aus der Hansestadt Wismar, Hendrik


Marcel_Wysoglad schrieb am 09.05.2017
Zum Inhalt: Kurs 6: Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber
Hallo Herr Prahl,

eine Frage zur Darlegungs- und Beweislast beim innerbetrieblichen Schadensausgleich. Sie sagten, den A treffe die Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des (Mit) Verschuldens (PDF S. 91). Dies ist doch eigentlich eine Frage des Vertretenmüssens, welche in Abweichung zu § 280 I in § 619a zu einer Beweislastumkehr zulasten des ArbG führt.

Hätte demnach nicht der ArbG beweisen müssen, dass der A hier grob fahrlässig gehandelt hat? An Ergebnis mag das vielleicht nichts ändern, aber hätte man an dieser Stelle nicht § 619a bringen müssen?