Jetzt überall auch offline lernen, mit der neuen learnity-App

Laden im App Store
Jetzt bei Google Play

Allgemeine Lehr- und Lerntipps

Lernen sollte Spaß machen und kann so leicht sein: Wie lerne ich besonders schnell und gut? Und was macht einen guten Unterricht aus? Dieses und weitere Lerntipps und Lehrhilfen für Schüler sowie Lehrer findest du hier. 

Your first assignment - Find reliable scholarly information and cite it correctly


Learn how to find, evaluate, access and cite (scientific) information.

  Zum Kurs

Deine erste Hausarbeit steht an - Relevante Informationen finden, bewerten und zitieren


In diesem Kurs lernst du, wie du (wissenschaftliche) ...

  Zum Kurs

Kinder richtig motivieren - über Lerntypen, Neugierde, Belohnungen und "Null Bock"


Wie motivieren Sie Ihre Kinder richtig? Hier lernen Sie ...

  Zum Kurs

Spannendes Allgemeinwissen - einfach erklärt | MerkWissen


Dieser Kurs fasst spannende Themen des Allgemeinwissens zusammen.

  Zum Kurs

Lernstrategien – jetzt Lernen lernen   

  
Du möchtest viel dazulernen – und das möglichst effektiv und mit Spaß am Lernstoff? Dann solltest Du Dich mit verschiedenen Lernstrategien und Lerntechniken auseinandersetzen, die Dir beim Lernen helfen können. Auswendig lernen kennt jeder, aber Lernen geht auch anders: Du kannst Lerninhalte nicht nur wiederholen, sondern auch spannend für Dich aufbereiten und vertiefen. Fokussiere Dich nicht nur auf eine Lernmethode, sondern nutze Lernstrategien im Mix – und das fachbezogen und ganz nach Deinen persönlichen Vorstellungen.  
   
Für den Englisch-Unterricht lernst Du Vokabeln auswendig; für Mathematikaufgaben solltest Du hingegen bestimmte Rechenregeln nicht nur aufschreiben, sondern auch anwenden können - dabei helfen Dir zum Beispiel verschiedene mathematische Tricks. Du siehst: Je nach “Lernaufgabe“ kannst Du verschiedene Lernstrategien nutzen, um besser zu lernen. Deine Lernstrategie solltest Du darauf ausrichten, welcher Lerntyp Du bist: Auditive Lerntypen können das gesprochene Wort besser verarbeiten, visuelle Lerntypen lernen effektiver anhand von Bildern. Bist Du hingegen ein praktischer Lerntyp, lernst Du am besten beim praktischen Handeln.    
    

Lernstrategie: Wiederholen   


Das Wiederholen von Lernstoff hilft Dir beim Auswendiglernen von Vokabeln, Formeln, Gedichten oder Fakten. Dabei kannst Du verschiedene Lernmittel einsetzen: Schreib z. B. Vokabeln auf Karteikarten und die Übersetzung auf die Rückseite der Karte. So lernst Du bereits beim Aufschreiben, was das jeweilige Fremdwort bedeutet. Genauso gut kannst Du spielerische Formen verwenden und Dir z. B. ein Vokabel-Quiz basteln: Bei diesem Quiz setzt Du Fremdwort und Übersetzung zu Wortpaaren zusammen.     
 
Möchtest Du ein Gedicht lernen, wiederhole den Text – allerdings nicht im Ganzen: Am besten lernst Du Stück für Stück einzelne Abschnitte bzw. Strophen. Sobald Du einen Teil frei aufsagen kannst, geht’s an den nächsten Textteil. Nutze nach Möglichkeit auch eine Mnemotechnik, um Informationen besser im Langzeitgedächtnis abzuspeichern: Eselsbrücken gehören hierbei zu den klassischen Lerntechniken, mit denen Du Dir Informationen jederzeit ins Gedächtnis zurückrufen kannst. So kannst Du z. B. Informationen mit bildhaften Merksätzen verbinden und Dir besser einprägen.   
    

Lernstrategie - Organisieren

   
Auch mithilfe von Diagrammen und Bildern kannst Du Informationen besser lernen: Bereite Dir dazu Lerninhalte spannend auf und strukturiere diese in Form sogenannter Mindmaps. Beim Mind Mapping ordnest Du verschiedene relevante Informationen um ein zentrales Thema an. Über Äste und Unteräste verbindest Du diese Informationen mit dem zentralen Thema. So kreierst Du ein “Wissensschaubild“, welches das Gehirn leichter abspeichern kann – vor allem, indem Du wichtige Bereiche farblich markierst.    
 
Du kannst Wissen aber auch mit Orten verbinden: mithilfe der Loci Methode. Diese Lerntechnik beinhaltet, dass Du gedankliche Routen zum Speichern von Informationen anlegst. Überlege Dir z.B. eine Route durch den Supermarkt und weise dem Kühlregal, der Kasse und dem Leergutautomaten auf Deinem Weg bestimmte Informationen zu. Später kannst Du Dir anhand dieser Routenpunkte die jeweiligen Lerninformationen einfach wieder vor Augen führen.       
 
Wissen über Bilder speichern kannst Du mithilfe der Geschichtentechnik: Das Gehirn verarbeitet die Lernbegriffe dabei bildlich – und Du erinnerst Dich besser an die Information. Denk Dir eine Geschichte aus und binde die Lernbegriffe in die Handlung ein. Spannende Stories helfen Dir, das Gelernte besonders leicht und langfristig abzurufen.    
 
Möchtest Du hingegen lediglich Vokabeln lernen, helfen Dir Vokabel-Wortfelder. Ordne einem Thema bestimmte Vokabeln zu. So kannst Du die Begriffe des jeweiligen Themas besser behalten und immer auf die wichtigsten Fremdwörter zurückgreifen.   

Auch in der Mathematik kann es hilfreich sein, gewisse Aufgaben im Vorfeld zu organisieren. Hier sind es jedoch keine Techniken, die Dir eine bessere Note bringen können, sondern eher "mathematische Tricks". Denn manche Rechenwege wiederholen sich so stark, dass mit einem vorher gelernten Weg, die wichtigsten Aufgabenteile, ohne viel nachzudenken, gelöst werden können.
 

Lernstrategie - Vertiefen

   
Beim Vokabeln lernen reicht das Wiederholen von Fremdwörtern aus. Zum Lernen komplexerer Inhalte solltest Du allerdings Lerntechniken nutzen, um das Erlernte auch zu verstehen. Fasse z.B. Texte mit eigenen Worten zusammen und markiere wichtige Abschnitte mit farbigen Notizen. Auch Fachbegriffe kannst Du Dir in einem Buch notieren und die jeweilige Definition direkt hinzufügen. So lernst Du die Lernbegriffe bereits beim Aufschreiben und kannst die Wörter jederzeit nachschlagen.    
 
Du kannst Lernstoff aber auch im Alltag einbauen und z.B. beim Einkaufen oder Handwerken direkt anwenden: In einem Rezept sind die Zutaten für ein Brot angegeben? Dann rechne Dir einfach aus, wieviel Gramm Mehl Du für ein halbes Brot benötigst. Dein Zimmer ist 12 m² groß? Dann rechne Dir aus, wie groß der neue Schreibtisch sein darf.        

Mnemotechniken – wie Dir Gedächtnispalast, Loci Methode und Co. beim Lernen helfen   

  
Informationen im Langzeitgedächtnis abspeichern: Mithilfe von Mnemotechniken fällt Dir das leicht. Mnemotechniken ermöglichen Dir, Informationen z.B. anhand von Reimen, Schemen und anderen Hilfsmitteln länger und besser abzuspeichern. Zu diesen Hilfsmitteln zählt auch die Eselsbrücke: Der klassische Merkspruch hilft Dir beim Einprägen von Fakten.    
  
Möchtest Du Dir mehr als ein paar Fakten merken und diese leichter abrufen? Dann nutze die Mnemotechnik des Gedächtnispalasts: Mithilfe dieser Methode kannst Du Wissen in unterschiedlichen Räumen – egal ob fiktiv oder real – bildlich verorten. So füllst Du Deinen Gedankenpalast “mental“ mit Wissen, setzt einzelne Räume sowie Informationen in Beziehung zueinander und baust Deinen Wissensschatz individuell aus.    
  
Baue Dir jetzt Deinen Gedächtnispalast, in dem Du Informationen in Bilder umwandelst. Diese Informationen in bildlicher Form kannst Du Dir besser vorstellen und in der Struktur des Palastes organisieren. Dabei nutzt Du die menschliche Fähigkeit, sich räumlich zu orientieren. Der Gedächtnispalast bildet somit eine Sonderform der Loci Methode. Diese Mnemotechnik hilft Dir, Daten und Fakten auf einer Route oder in Räumen zu verorten und eine Reihenfolge festzulegen. So kannst Du Strukturen kreieren, über die Du Informationen langfristig abspeicherst.      
 
Zum Vokabeln Lernen bietet sich vor allem die Schlüsselwortmethode an. Bei dieser Mnemotechnik nutzt Du ein muttersprachliches Schlüsselwort, das sich ähnlich anhört wie das jeweilige Fremdwort. Übertrage Schlüsselwort und Vokabel in ein Bild, das Du Dir jederzeit leicht ins Gedächtnis rufen kannst.    
  
Lerne jetzt auf Learnity, effektiver und besser zu lernen – ob mithilfe der Loci Methode, des Gedächtnispalasts oder anderer Mnemotechniken. Bei uns findest Du viele Online-Kurse zu Lerntechniken und weitere Video-Tutorials rund ums Gedächtnistraining.  

Welcher Lerntyp bist Du? Der Lerntypentest zeigt's Dir 

  
Jeder Mensch ist individuell – und genauso individuell nimmt der Mensch Wissen auf. Während ein Schüler besser “hörend“ lernt, kann ein anderer Informationen einfacher über visuelle Reize aufnehmen. So werden heutzutage 4 Lerntypen unterschieden: visueller, auditiver, haptisch-motorischer und intellektueller Lerntyp. Per Lerntypentest kannst Du feststellen, welcher der folgenden Lerntypen Du bist.   
  
Überblick Lerntypen: 

  • Visueller Lerntyp: Wenn Du mithilfe von Bildern, Texten, Grafiken und Videos am besten lernen kannst, gehörst Du zum visuellen Lerntyp. Egal ob Dir eine Information über ein Diagramm oder in Textform vermittelt wird: Als visueller Lerntyp lernst Du am effektivsten “mit Auge“. Vor allem Online-Kurse mit Videos und Manuskripten bieten sich für diesen Lerntyp an. 
  • Auditiver Lerntyp: Beim Zuhören lernen - Der auditive Lerntyp lernt am besten, wenn er vorgesprochene Inhalte über das Gehör verarbeitet. Als auditiver Lerntyp kannst Du dabei vorgelesene Texte, Audiodateien und Videos nutzen oder Dir Texte auch selbst vorlesen.
  • Haptisch-motorischer Lerntyp: Du magst den aktiven Umgang mit dem Lernstoff und lässt Dir Lerninhalte am liebsten anhand eines Praxisbeispiels vorführen bzw. erklären? Dann gehörst Du wahrscheinlich zum haptisch-motorischen Lerntyp. Der haptisch-motorische Lerntyp begreift ein Thema, indem er es “greift“. Beim Online-Lernen kann dieser Lerntyp nicht direkt anfassen und ausprobieren; allerdings kann der haptisch-motorische Lerntyp Video-Lerninhalte direkt zu Hause in Übungen anwenden und nachvollziehen.
  • Intellektueller Lerntyp: Der intellektuelle Lerntyp setzt sich mit einem Thema auseinander und speichert beim Nachdenken Informationen für sich ab. Ob online oder offline lernen spielt dabei keine Rolle, denn dieser Lerntyp nimmt Informationen über auditive, visuelle und haptische Reize auf.  
  
Egal, welcher Lerntyp du bist: Achte darauf, über alle Wahrnehmungskanäle zu lernen. So kannst Du das Erlernte besser verfestigen und abspeichern. Erfahre jetzt mehr über die verschiedenen Lernstile und stelle per Lerntypentest fest, welcher Lerntyp Du bist. Schau Dir auf Learnity am besten direkt das passende Video-Tutorial zu den 4 Lerntypen an.    
    

Zum Lernen motivieren – die wichtigsten Tipps für mehr Spaß am Lernen  

  
Kinder zum Lernen zu motivieren, fällt am Anfang der Schulzeit leicht: Alles ist neu, spannend und aufregend. Leider lässt mit zunehmendem Alter die Lust am Lernen häufig nach. Hier gibt’s für Schüler und Eltern 10 wertvolle Tipps, um motivierter zu lernen.   
  
  
  1. Engagement loben: Eine gute Note in Mathematik ist hervorragend, aber auch für großes Engagement ihrer Kinder sollten Eltern lobende Worte finden. So werden Kinder positiv bestärkt, dass sich Einsatz auszahlt.
  2. Lern-to-do-Liste anlegen: Mithilfe eines Lernplans können sich Schüler für jeden Tag ein Lernziel und als Motivationsspritze eine passende Belohnung festlegen. 
  3. Stärken hervorheben: Eltern sollten Kindern zu Hause zu Erfolgserlebnissen verhelfen und so die Stärken bewusstmachen. Das fördert das Selbstvertrauen des Kindes und motiviert zum Lernen.
  4. Zu Hause nicht zum Lehrer werden: Eltern sollten zu Hause nicht in die Lehrerrolle verfallen. Anstatt Kinder zum Lernen aufzufordern, sollten Erwachsene eher positiv besetzte Begriffe wie Entdecken oder Recherchieren verwenden. Diese Wörter sind positiver besetzt als das Wort “Lernen“ und motivieren Kinder, für die Schule zu lernen. Vor allem spielerische und kreative Lernmethoden solltest Du dabei nutzen, um Kinder zum Lernen zu motivieren.
  5. Schönen Arbeitsplatz einrichten: Du fühlst Dich wohl? Dann ist das die beste Voraussetzung, um zu lernen. Denn wer sich gut fühlt, ist motivierter zu lernen. Achte auf einen übersichtlichen Arbeitsplatz und ein ruhiges Lernumfeld. Beides erleichtert Dir, Dich aufs Lernen zu konzentrieren.
  6. Anreize schaffen: Liebe Eltern: Sagt Euren Kindern, was sie alles mit Wissen erreichen können. „Wer gut in Physik ist, kann später Astronaut werden“ – solche und ähnliche Ziele motivieren Kinder zum Lernen.
  7. Schule beiläufig behandeln: Auch Kinder haben Stress: Wenn der Schulstress mal wieder groß ist, sollten Eltern die Schule eher beiläufig ansprechen und nicht zum Hauptdiskussionspunkt machen.
  8. Im Alltag lernen: Wenn die Mutter Apfelkuchen backt, kann das Kind noch was lernen: Warum geht der Kuchen auf? Welche Vitamine stecken im Apfel? Wie rechnet man die Rezeptzutaten eines ganzen auf einen halben Kuchen um? Diese und weitere Fragen können Eltern spielerisch in den Alltag einbauen und so zum Lernen motivieren.
  9. Lernen mit Pausen: Mehrere Stunden am Stück “büffeln“ macht keinen Sinn – Lernpausen einlegen dagegen schon. Kinder sollten in diesen Pausen Aktivitäten und Hobbies nachgehen. So behalten sie beim Lernen einen klaren Kopf.
  10. Selbstbestimmtheit unterstützen: Kinder sollten selbst entscheiden dürfen, wann und wo sie lernen – egal, ob sie abends oder im Garten am besten lernen können.   

Schneller lesen – wie Dir Speedreading und Photoreading helfen  

  
Du möchtest schneller lesen und verstehen? Dann solltest Du jetzt genau lesen, denn Speedreading hilft Dir beim schnellen Lesen von Texten. Diese “Schnell-Lese-Technik“ basiert auf der Fähigkeit des Gehirns, große Datenmengen zu verarbeiten. Auch Deine Augen spielen beim Speedreading eine entscheidende Rolle, da sie wichtige Informationen wie Bilder, Überschriften und andere hervorgehobene Elemente “abfotografieren“. Speedreading bedeutet aber nicht nur schneller zu lesen, sondern gleichzeitig unwichtige Inhalte wegzulassen.   
 
Ob bei Klassenarbeiten, Klausuren oder Hausarbeiten: Schnelles Lesen zahlt sich in verschiedenen Bereichen für Dich aus. Mithilfe von Speedreading kannst Du umfangreiche Fachliteratur schneller auf gesuchte Inhalte überprüfen und eine Vorauswahl der wichtigsten Textinformationen vornehmen. Diese Textpassagen kannst Du später genauer durchlesen. Speedreading spart also viel Zeit und ermöglicht Dir zudem, mehr Text auch unter Zeitdruck schneller zu lesen.  

Du liest aber nicht nur schneller, sondern verstehst und erinnerst später auch mehr Textinformationen. Ein weiterer Vorteil: Du kannst Dich besser aufs Lesen konzentrieren und lässt Dich weniger ablenken.  
  
200-400 Wörter pro Minute lesen – diese Lesegeschwindigkeit erreicht der Durchschnittsbürger. Studenten können 400 Wörter und mehr in der Minute lesen. Mithilfe von Speedreading kannst Du sogar noch mehr Text verarbeiten und 1000-4000 Wörter pro Minute beim Lesen erfassen. Falls Du den Rekord im Speedreading brechen willst, solltest Du allerdings 4251 Wörter pro Minute schnelllesen können. So viele Wörter umfasste das Harry Potter Buch, das Anne Jones in 47 Minuten und einer Sekunde bei ihrem Rekord las.   
  
30.000 Wörter pro Minute lesen – auch das klingt rekordverdächtig. Was nach viel Lernfleiß klingt, ist per Photoreading “schnell“ geschafft. Bei der Lesetechnik des Photoreadings nutzt Du im Gegensatz zum normalen Lesen die rechte statt der linken Gehirnhälfte. Während die linke Gehirnhälfte analytisch arbeitet und dadurch weniger Informationen speichern kann, funktioniert die rechte Gehirnhälfte intuitiv. Stell Dir die rechte Gehirnhälfte wie eine Festplatte vor, auf der Du Fotos der einzelnen Seiten speicherst. Bei diesem “Lesen von Flächen“ blätterst Du zuerst durch ein komplettes Buch und liest Inhaltsverzeichnis sowie Kapitelüberschriften. Mit Entspannungsübungen solltest Du Dein Gehirn für das Photoreading vorbereiten. Schau Dir jetzt Seite für Seite an und fokussiere Deinen Blick dabei auf einen Punkt hinter der jeweiligen Seite. So nutzt Du Dein Auge in Kombination mit Deiner rechten Hirnhälfte wie ein Röntgengerät, das ein Bild von der Seite erstellt. Zum Schluss blätterst Du erneut durch das Buch und machst Dir das Gelesene erneut bewusst.   
  
Du möchtest mehr über Photoreading sowie Speedreading erfahren und schnelles Lesen lernen? Dann bietet Dir Learnity Kurse zum Speed- und Photoreading, mit deren Hilfe Du Bücher im wahrsten Sinne des Wortes "verschlingen" und wichtige Informationen abspeichern kannst.   
      

Vokabeln lernen – Tipps & Tricks für schnelleres Lernen  

Ein Trip nach England steht an und Dein Vokabular reicht höchstens für "Hello" und "Goodbye"? Dann kannst Du mithilfe verschiedener Lerntechniken Vokabeln schnell lernen. Um besser Vokabeln zu lernen, kannst Du z. B. Wortfelder nutzen. Bei dieser Lernmethode lernst Du Vokabeln anhand einzelner Sachgebiete. Ob "kitchen", "fridge" oder "pan": Küche, Gefriertruhe und Pfanne gehören in den Küchenbereich und bilden mit dem restlichen Kücheninventar ein zusammenhängendes Thema. Nutze diesen thematischen Zusammenhang, um Wörter schneller zu lernen und bei Bedarf leichter abzurufen.             
  
Vokabeln abfragen ist eine weitere bewährte Lernmethode, die allerdings etwas monoton ist – zumindest, wenn Du keine Online-Vokabeltrainer wie GnuVocabTrain benutzt. Online-Vokabeltrainer bieten Dir viele praktische Funktionen: vom abwechslungsreichen Vokabel-Quiz über individuelle Vokabellisten bis hin zu schriftlichen und mündlichen Vokabelübungen.  
 
Alternativ bieten sich Mindmaps an, bei denen Du um einen Begriff zugehörige Unterbegriffe anordnest und mit "Ästen" Wortnetze bildest. Diese begriffs- bzw. themenbezogenen Wortnetze kann das Gehirn besser im Langzeitgedächtnis speichern.   
 
Neben einzelnen Wörtern solltest Du Vokabeln am besten als Teil eines Satzes lernen. So prägst Du Dir nicht nur mehr Vokabeln ein, sondern übst direkt den Umgang mit der jeweiligen Sprache.  
 
Bring Dein Gehirn jetzt auf Trab und nutze Wortfeld-Technik, Mindmaps und weitere Lerntechniken um Vokabeln schneller lernen zu können. Bei Learnity warten viele verschiedene Online-Kurse auf Dich, mit deren Hilfe Du Vokabeln schnell lernen kannst.  
 

Schnell auswendig lernen – wie Du Dir Texte besser einprägst  

 
Du sitzt vor einem Text, den Du schnell auswendig lernen möchtest? Dann helfen Dir diese Tipps zum auswendig lernen:  
 
  • Inhalt verstehen: Um Texte schnell auswendig zu lernen, solltest Du zuerst Inhalt und Zusammenhänge erfassen. Wovon handelt der Text? Welche Personen spielen darin eine Rolle und wie ergibt sich daraus ggf. die Geschichte? Diese Fragen solltest Du zum Textverständnis klären.
  • Text laut sprechen: Sprich wichtige Textabschnitte laut nach und achte dabei auf ausgeprägte Sprechbewegungen. So kannst Du diese Textpassagen besser verinnerlichen.
  • Wichtige Aspekte markieren: Die wichtigsten Aussagen im Text solltest Du markieren, aufschreiben und mündlich wiederholen.
  • Textinhalte visualisieren: Mithilfe erfundener ungewöhnlicher Geschichten kannst Du Dir z.B. berühmte Persönlichkeiten aus Texten leicht in Erinnerung rufen.
  • Text mit eigenen Worten wiedergeben: Fasse komplizierte Zusammenhänge zusammen und erkläre Eltern oder Freunden das Thema. Durch Nachfragen sorgen deine Gesprächspartner dafür, dass Du Dich intensiver mit dem Thema auseinandersetzt und besser auswendig lernst.  
 
Weitere Tipps und Tricks zum schnellen Auswendiglernen gibt’s in den Video-Kursen auf Learnity. Mach Dich jetzt direkt schlau bei uns!  

Ein fotografisches Gedächtnis antrainieren - Geht das?

Immer wieder tauchen in Film und Fernsehen Charaktere auf, die über ein "fotografisches Gedächtnis" verfügen. Neben Sheldon Cooper kommt Dir bestimmt auch Sherlock Holmes in den Sinn. Doch was genau ist eigentlich ein fotografisches Gedächtnis? Unter einem fotografischen Gedächtnis versteht man meist die Fähigkeit, sich eine Erinnerung als Bild ins Gedächtnis zu rufen. Bis hier ist das sicherlich noch nicht all zu besonders. Doch im Gegensatz zu einem "normalen" Menschen, können sich Menschen mit einem fotografischen Gedächtnis an jedes kleine Detail aus dem Bild erinnern.

Grundsätzlich fällt es manchen Menschen leichter sich Erinnerungen so detailliert einzuprägen. Dennoch lässt sich ein fotografisches Gedächtnis bis zu einem gewissen Grad auch erlernen. Dabei helfen kann bspw. das beliebte Kinderspiel "Memory". Aber auch Dein Lieblingsfilm oder Deine Lieblingsserie kann helfen:
  1. Pausiere das Fernsehbild an einer beliebigen Stelle. Je detaillierter die Kulisse ist, desto schwieriger wird Dir die Aufgabe fallen.
  2. Schaue Dir das Bild für eine Sekunde lang an. Drehe Dich anschließend vom Bildschirm weg und schließe die Augen.
  3. Öffne die Augen wieder und notiere anschließend alle Details aus der Erinnerung heraus.
Schon nach wenigen Versuchen wirst Du feststellen, dass sich Dein Gehirn an die Aufgaben gewöhnt hat. Mit viel, viel Übung kannst Du so Dein fotografisches Gedächtnis trainieren. Diese Fähigkeit wird sich auch im Alltag bemerkbar machen. Aber Achtung: Um das fotografische Gedächtnis wirklich zu trainieren ist viel Arbeit notwendig und insbesondere die ersten "Trainingseinheiten" werden Dir nicht leicht fallen.