Strafrecht Themen

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Strafrecht online lernen

Das Strafrecht ist nicht nur in der Zwischenprüfung ein wichtiges Thema: Bachelorstudenten schreiben neben der Anfängerklausur im Strafrecht AT auch Klausuren im Strafrecht BT und im Wirtschaftsstrafrecht, in Hausarbeiten werden regelmäßig komplexe strafrechtliche Probleme behandelt und auch in den verschiedenen Schwerpunktbereichen ist Strafrecht ein absolutes Muss!

Strafrecht Repetitorium – Modern, dynamisch & online


Du hast dich für einen Repetitor entschieden. Die ersten Stunden werden gehalten. Dann die erste Enttäuschung: Durch einen Bahnstreik, fehlende Motivation oder ein Fußballspiel verpasst Du die erste Stunde. Nicht weiter dramatisch, das Strafrecht Repetitorium geht ja noch einige Wochen. Mit der Zeit häufen sich aber die Fehlstunden. Panik setzt ein. Jetzt kann nur noch ein Strafrecht Crashkurs helfen. „Auf Lücke lernen“ wird zu Deinem Lebensmotto…

Das muss aber nicht sein! Die learnity Jura Masterclasses sind das dynamische Jura Repetitorium, das sich Deinem Leben anpasst. Sämtliche prüfungs- und examensrelevante Themen des Strafrechts werden von Experten aus der Praxis – Richter, Rechtsanwälte, Repetitoren und Prüfer im Examen – in kompakter und moderner Form aufgearbeitet. 

In einzelnen Video-Vorlesungen lernst Du die wirklich wichtigen Themen. Dabei vertrauen die Online-Repetitoren auf ein einzigartiges Konzept: Nur die Strafrechtsthemen und -normen, die in den vergangenen Jahren besonders häufig in Zwischenprüfungen oder im Examen geprüft wurden, werden en detail besprochen. Auf langatmige Ausführungen, umständliche Wiederholungen und leere Phrasen wird bewusst verzichtet. 

Strafrecht und Jura online lernen, das bedeutet für dich:

  • Strafrecht online lernen: Du hast von überall und zu jeder Zeit Zugriff auf deinen persönlichen Strafrecht-Repetitor.
  • Individueller Lernplan: Einzelne Inhalte können übersprungen oder mehrfach angeschaut werden. So kannst Du nach Deinen Bedürfnissen und nach Deinem Wissensstand Strafrecht lernen.
  • Aktive Community: In unserem Strafrechtsforum kannst Du Dich mit anderen angehenden Juristen und den Experten austauschen.
  • Lernen mit Fällen: Auf eine ausführliche Theorieeinheit folgen Strafrechtsfälle, die sich an den wichtigsten und relevantesten Entscheidungen der deutschen Gerichte orientieren. Durch das Lernen am Fall wird das erworbene Wissen nachhaltig gefestigt.
  • Karteikarten zum Strafrecht: Alle Folien aus den Videos mit Theorien, Falllösungen, Sachverhalten und Meinungsstreits können heruntergeladen und so als Karteikarten verwendet werden.

Für das erste Staatsexamen stehen Dir im Strafrecht momentan diese Themen samt Videovorlesungen und Begleitmaterial zur Verfügung:

  • Strafrecht AT: Der Einstieg für Volljuristen und Bachelor-Studenten aus den Bereichen Wirtschaftsrecht und BWL & Recht. Hier findest Du die Grundlagen zum Strafrecht. Besonders der Gutachtenstil und die Irrtumslehre stehen im Vordergrund!
  • Strafrecht BT 1 – Vermögensdelikte: Von Betrug bis Untreue finden sich hier die prüfungsrelevanten Normen als Schemata. Behandelt werden neben Diebstahl und Unterschlagung auch Betrug, Untreue, Raub, Erpressung, Hehlerei, Computerbetrug und Sachbeschädigung.
  • Strafrecht BT 2 – Nichtvermögensdelikte: Mord und Totschlag! Diese Kursreihe stellt die Strukturen und Prüfungsschemata aller wichtigen Nichtvermögensdelikte dar.

Diese Jura Masterclasses aus dem Strafrecht sind ebenfalls Bestandteil der learnity Jura Flatrate. Hier findest Du insgesamt 17 Kurse aus den drei Rechtsgebieten mit über 94 Stunden Inhalt. Bereite Dich effektiv und gezielt auf Deine Zwischenprüfung oder das erste Staatsexamen vor!


Welche Vorteile haben die learnity Jura Masterclasses im Strafrecht?


Die learnity Jura Masterclasses im Strafrecht richten sich gezielt an Studenten, die eine kompakte und moderne Klausurvorbereitung suchen. Das Repetitorium ist umfangreicher als ein bloßer Crashkurs im Strafrecht. Durch den modularen Aufbau ist es aber kompakt genug, um in wenigen Tagen für eine erfolgreiche Vorbereitung auf die Klausur zu dienen und beinhaltet dabei alle wichtigen Theorien und dogmatischen Grundlagen.

Durch die Teilung in mehrere Kursreihen mit einer Vielzahl von einzelnen Einheiten kannst Du Dir Deinen eigenen und individuellen Lehrplan erstellen. In den ersten Semestern kannst Du bspw. Strafrecht AT, Strafrecht BT 1 und BT 2 zur Vorbereitung verwenden. Willst Du hingegen ein umfangreiches Jura Repetitorium, dann bietet sich eine Flatrate an. Diese kann sowohl als Repetitorium für das 1. Staatsexamen, als auch für das 2. Staatsexamen genutzt werden.

Sowohl Studenten in den unteren Semestern, als auch Examenskandidaten profitieren von dem online Repetitorium: Examenskandidaten können kurz vor den wichtigen Klausuren noch einmal alle wichtigen Theorien wiederholen. „Jüngere Studenten“ finden besonders mit dem Repetitorium zum Strafrecht AT einen umfangreichen Werkzeugkoffer, der die strafrechtlichen Grundlagen enthält:


Abgerundet werden die einzelnen Module jeweils durch kurze Beispielfälle. Diese verdeutlichen das jeweilige Thema beispielhaft an einem kleineren Fall. 

Jede learnity Jura Masterclass bietet Dir zusätzliche Begleit- und Wissensmaterialien. Durch dieses breite Angebot ist es Dir letztlich möglich, das Gelernte immer und überall, jederzeit und vor allem unter Realbedingungen zu wiederholen. Aktuelle Urteile, die besonders relevant sind, werden als "Jura Espresso" aufgearbeitet. 

Jura lernen war noch nie einfacher oder effektiver!

Themen für Zwischenprüfung, Examen und Semesterabschlussklausur


Für die meisten Studenten steht nach dem zweiten oder dritten Semester die Zwischenprüfung an. Das ist auch im Strafrecht so. Bis zu dieser Phase des Jurastudiums wurde neben dem Strafrecht AT, die Grundzüge des Strafrechts und der Falllösung im Gutachtenstil, meist auch ein größerer Teil aus dem Strafrecht BT, also den Vermögens- und Nichtvermögensdelikten, behandelt. Für Bachelorstudenten zählen diese beiden Vorlesungsblöcke meist auch zu den verpflichtenden Semesterabschlussklausuren.

Je nach Themenkomplex gibt es einige Klassiker, die sich regelmäßig in den Sachverhalten wiederfinden und auch in den uni-internen Tutorien und Klausurenkursen häufig besprochen werden. Wir haben gemeinsam mit unseren Dozenten, die zum Teil selbst im Examen prüfen, eine Übersicht zu den wichtigsten Themen und den Anforderungen an die Prüflinge erstellt.


Strafrecht AT - Strukturen und Grundlagen


Wer meint, dass für eine erfolgreiche Klausur im Strafrecht AT „nur“ ein sauberer Gutachtenstil und das Prüfungsschema zum Erfolgsdelikt nötig sind, der irrt. Denn auch die Irrtümer, das Fahrlässigkeitsdelikt, das Unterlassungsdelikt, Täterschaft und Teilnahme, Versuch und Rücktritt vom Versuch und die Konkurrenzen verschiedener Normen sind wichtig. 

Zwar ist es richtig, dass der saubere Gutachtenstil eine Klausur retten kann, ohne die folgenden Themen wird aber selbst das beliebte „Vier gewinnt!“-Notenspiel zu einem echten Glücksspiel:

  • Deliktstypen: In der Anfängerübung können sämtliche Deliktstypen vorkommen. Neben dem Erfolgsdelikt müssen auch das Prüfungsschema zum Unterlassungsdelikt und das Fahrlässigkeitsdelikt in sämtlichen Varianten – fahrlässiges Begehungsdelikt und fahrlässiges Unterlassungsdelikt – beherrscht werden.
  • Rechtfertigungsgründe: Die Rechtsfertigungsgründe spielen im Strafrecht AT eine besondere Rolle, da durch sie das Gutachten verschachtelt und erweitert wird. Dieser Kurs gibt eine Übersicht über die gängigen Rechtfertigungsgründe der Notwehr & Nothilfe und dem Notstand.
  • Entschuldigungsgründe: Auch im Rahmen der Schuld kann das Gutachten erweitert werden. Das Repetitorium behandelt die Probleme der actio libera in causa, der Schuldfähigkeit und der sonstigen Entschuldigungsgründe. 
  • Täterschaft und Teilnahme: Komplexe Mehrpersonenverhältnisse sind vor allem in den Haus- und Seminararbeiten ein gängiges Problem. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Strafrecht AT neben der Mittäterschaft auch die mittelbare Täterschaft, die Anstiftung und die Beihilfe behandelt. Auch die versuchte Beteiligung nach § 30 StGB wird erläutert und vertieft.
  • Versuch und Rücktritt vom Versuch: Aufbauend auf der versuchten Beteiligung wird der Versuch und der Rücktritt vom Versuch diskutiert. Dieser Themenkomplex ist besonders in der Zwischenprüfung gefragt!
  • Konkurrenzen und Wahlfeststellung: Im juristischen Studium wird diesen beiden Themen regelmäßig nur wenig Beachtung geschenkt. Für Examenskandidaten sind beide jedoch wichtig. Aufpassen, lernen und wichtige Punkte mitnehmen!

Strafrecht BT – Delikte im Mittelpunkt


Nachdem im Strafrecht AT besonders die grundlegenden Strukturen, der eigentliche Gutachtenstil und die dogmatischen Grundlagen im Vordergrund standen, rücken im Strafrecht BT einzelne Delikte in den Mittelpunkt.
Der besondere Teil des Strafrechts wird an vielen deutschen Hochschulen mittlerweile in zwei Vorlesungen gelehrt: In der Vorlesung Strafrecht BT 1 werden die gängigen Vermögensdelikte behandelt. Hier geht es um Diebstahl nach § 242 StGB, Betrug nach § 263 StGB oder Raub nach § 249 StGB. „Mord und Totschlag“ ist dann in der Vorlesung zum Strafrecht BT 2 angesagt. Zu den gängigen Nichtvermögensdelikten gehören dabei die §§ 211 ff. StGB, aber auch Körperverletzungsdelikte, Straftaten gegen die persönliche Freiheit, Urkundendelikte oder die Brandstiftung nach § 306 StGB.  

Es ist natürlich sinnvoll, die entsprechenden Prüfungsschemata zu kennen. Aber einzelne Detailprobleme sind besonders oft Gegenstand der Prüfung:

  • Mord nach § 211 StGB: Was sind gekreuzte Mordmerkmale? Wie sind die einzelnen Mordmerkmale auszulegen? Wie ist die Arglosigkeit bei Bestehen einer Notwehrlage zu bewerten?
  • Totschlag nach § 212 StGB: Wann beginnt das menschliche Leben im strafrechtlichen Sinne? Wie werden Selbsttötung und veranlasste Fremdtötung voneinander abgegrenzt?
  • Fahrlässige Tötung nach § 222 StGB: Wie hoch ist der Maßstab bei der Eigenverantwortlichkeit zu 
  • Körperverletzung nach § 223 StGB: Sind ärztliche Heileingriffe eine Körperverletzung i.S.d. § 223 StGB? Welche Konkurrenzen bestehen zwischen Tötungs- und Körperverletzungsdelikten?
  • Nötigung nach § 240 StGB: Wie ist „Gewalt“ zu definieren? 
  • Urkundenfälschung nach § 267 StGB: Was wird unter einer „Urkunde“ verstanden? Wie werden Herstellung und Gebrauchmachen unterschieden?
  • Brandstiftung nach § 306 StGB: Wo ist die Vollendung beim Inbrandsetzen zu sehen? Muss eine teleologische Reduktion stattfinden, wenn im Rahmen der schweren Brandstiftung der Tatbestand zu bejahen ist, aber eine Gefährdung von Menschen nicht vorliegt?
  • Diebstahl nach § 242 StGB: Wann ist eine Sache fremd? Ist eine herrenlose Sache diebstahlsfähig? Wie werden Diebstahl und Betrug abgegrenzt?
  • Raub nach § 249 StGB: Kann Gewalt gegenüber Bewusstlosen angewandt werden? Ist eine sukzessive Beteiligung möglich?
  • Betrug nach § 263 StGB: Wie verhalten sich Eingehungs- und Erfüllungsbetrug zueinander? Was bedeutet individueller Schadenseinschlag? Wie wird der Dreiecksbetrug behandelt? Wie verhalten sich Wegnahme und Verfügung zueinander?

Die hier aufgezeigten Probleme aus dem Strafrecht BT sind keinesfalls abschließend! Auch ist es nicht ausgeschlossen, dass andere Delikte als die hier angesprochenen in Deiner Prüfung vorkommen. Daher gilt auch hier, wie eigentlich im ganzen Jurastudium: Das bloße Auswendiglernen von Fallkonstellationen und Prüfungsschemata allein reicht nicht. Wichtig ist das Verständnis der dogmatischen Grundlagen, des Zusammenspiels einzelner Normen und ein exaktes Arbeiten am Sachverhalt!