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GIMP Tutorials

GIMP (GNU Image Manipulation Programm) ist ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm, sozusagen das kostenlose Pendant zu Adobe Photoshop. Keineswegs aber eine billige Kopie mit begrenztem Funktionsumfang. Durchaus beeindruckend in seinen Möglichkeiten und für den Privatanwender mehr als ausreichend.


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GIMP Tutorial für Einsteiger - Die wichtigsten Basics


In diesem Tutorial wollen wir dir die wichtigsten ...

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Jetzt auf learnity - Bildbearbeitung per GIMP Tutorial lernen 

Hast Du schon einmal etwas vom "GNU Image Manipulation Program" gehört? Falls nicht, kennst Du das Programm wahrscheinlich unter der deutlich populäreren Abkürzung GIMP – und lernst den Umgang und die Vorzüge in Form eines GIMP Tutorials am besten jetzt sofort kennen.
  
Das pixelbasierte Bildbearbeitungsprogramm GNU GIMP ist als Open Source-Software kostenlos und frei erhältlich. "GNU" steht in diesem Zusammenhang für eine Art UNIX-System: Du kannst GIMP also nutzen, kopieren, prüfen und ändern – und das auf Windows, MacOS und Linux Betriebssystemen. Denn darauf läuft GIMP problemlos und überzeugt nebenbei als vollwertiges und leistungsstarkes Grafikprogramm. Auch als Einsteiger in die Bildbearbeitung wirst Du mit GIMP Deine Skills schnell verbessern – egal, ob Du Personen freistellst oder Farben auffrischst. Dank der großen Fangemeinde können sich Anfänger vor allem auf hilfreiche Tipps und Tricks in einem der zahlreichen Foren freuen. 
 
Dir reichen die Funktionen in GIMP nicht aus? Dann rüste das Bildbearbeitungstool einfach mit zahlreichen Plugins auf. Eines dieser Plugins erlaubt Dir z.B. das direkte Umwandeln einer GIMP xcf-Datei in eine jpg-Datei. Mehr zu den cleveren Erweiterungen und weiteren Features in GIMP erfährst Du im GIMP Tutorial für Einsteiger auf learnity. In diesem und weiteren GIMP Tutorials erhältst Du die maßgeschneiderte GIMP-Anleitung für effizientes Arbeiten mit der Bildbearbeitungssoftware – und das für unterschiedliche Einsatzzwecke. Eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen bietet Dir übrigens die Online-Dokumentation von GIMP.

Objekte, Gesichter und Co. in GIMP ausschneiden – so wird’s gemacht 


Zu den Grundfunktionen einer jeden Bildbearbeitungssoftware gehört das Ausschneiden bzw. Zuschneiden von Bildelementen bzw. ganzen Bildern. Auch mit GIMP kannst Du in Deinen Bildern gezielt Bildbestandteile entfernen oder ein Bild zuschneiden. Im Werkzeugkasten stehen Dir dazu verschiedene Tools zur Auswahl, mit denen Du in GIMP Objekte ausschneiden kannst.  

Wähle z. B. die rechteckige Auswahl, um einen gewünschten rechteckigen Bereich zu entfernen oder die elliptische Auswahl für variable kreisförmige Ausschnitte in GIMP. Zum Ausschneiden mit GIMP bietet sich auch die freie Auswahl an: Mit dem sogenannten Lasso-Werkzeug schneidest Du hier frei Hand den gewünschten Bereich aus. Die freie Auswahl eignet sich allerdings eher für einen ersten groben Ausschnitt, der noch Feinarbeit beim Ausschneiden Deines GIMP Objekts verlangt.  

In GIMP Objekte auszuschneiden gelingt übrigens auch mithilfe komplexerer Methoden: Nutze die Auswahl nach Farben, um ein Objekt anhand einer farbigen Fläche in GIMP auszuschneiden. Die magnetische Schere ermöglicht Dir, entlang einer Farbkante bzw. Kontur Bildbereiche auszuwählen und auszuschneiden. Die Auswahl entlang der Farbkante funktioniert allerdings leider nicht immer sauber. Das bedeutet, dass Du Fehler beim Ausschneiden mit GIMP meist mit zusätzlichen Malwerkzeugen korrigieren musst.  

Möchtest Du ein Gesicht in GIMP ausschneiden und in eine andere Ebene einfügen, kopierst Du Dir den Ebenenausschnitt einfach in die Zwischenablage. Von dort aus kannst Du den Ausschnitt als sogenannte schwebende Ebene auf eine andere Ebene übertragen.  

Du siehst: Das Ausschneiden mit GIMP ist gar nicht so schwer – und noch leichter wird’s mit GIMP-Tutorials. Egal, ob Du in GIMP Objekte oder Gesichter ausschneiden möchtest: Du kannst in GIMP ausschneiden, was das “Werkzeug“ hält – und bei learnity gibt’s für Dich den idealen GIMP-Kurs zum Thema Ausschneiden bzw. Freistellen
Womit wir zum nächsten Thema in GIMP kommen…

GIMP: Freistellen von Objekten – das beste Mittel zur Fotomontage  


Freistellen – diese Funktion hat’s in sich und bringt Dir in der Bildbearbeitung im wahrsten Sinne des Wortes kreativen Freiraum. Denn mit GIMP freistellen bedeutet einen Bildbereich, z. B. ein Objekt, aus einem Bild herauszulösen. Dazu werden die Umrisse des Objekts markiert und der Hintergrund gelöscht. Das Freistellen mit GIMP wird vor allem im Bereich Fotomontage genutzt.  

Wenn Du mit GIMP Objekte freistellen möchtest, stehen Dir dazu verschiedene Auswahlwerkzeuge zur Verfügung. Schau Dir das Ausgangsbild bzw. das Objekt, das Du mit GIMP freistellen möchtest, zunächst genau an.. Abhängig von den Farbflächen im jeweiligen Bild bieten sich verschiedene Auswahlwerkzeuge zum Freistellen an.  

Das sind Deine Auswahlwerkzeuge: 

  • Rechteckige Auswahl 
  • Elliptische Auswahl 
  • Freihändige Auswahl 
  • Zauberstab 
  • Magnetische Schere 
  • Vordergrundauswahl 
  • Auswahl nach Farbe 

Außerdem kannst Du auch mithilfe des Pfadwerkzeugs Bilder in GIMP freistellen. Lege dazu einen geschlossenen Pfad entlang der gewünschten Kontur an. Diesen Pfad kannst Du jederzeit in eine Auswahl umwandeln. Mithilfe der Pfadauswahl sowie der rechteckigen, elliptischen und freihändigen Auswahl stellst Du Objekte manuell frei. Die anderen Auswahlwerkzeuge erkennen Umrisse automatisch und nehmen Dir beim Freistellen mit GIMP die eigenhändige Objektauswahl ab. Wenn Du automatische Auswahlwerkzeuge wie die magnetische Schere oder den Zauberstab verwendest, musst Du die Konturen Deiner freigestellten Elemente allerdings häufig noch nachbearbeiten. Somit dienen diese Auswahlwerkzeuge beim Freistellen in GIMP lediglich einem ersten groben Ausschnitt.  

Jedes Auswahlwerkzeug kannst Du zusätzlich über die jeweiligen Werkzeugeinstellungen individuell anpassen. Die Werkzeugeinstellungen „Modus“, „Kantenglättung“ und „Kanten ausblenden“ stehen Dir bei sämtlichen Werkzeugen zur Verfügung. Gebe über den Modus z. B. an, ob eine neue Auswahl von einer alten abgezogen oder zu dieser hinzugefügt werden soll. Du kannst beim Freistellen mit GIMP aber auch Kanten weicher erscheinen lassen und Kantenübergänge mehr oder weniger stark ausblenden. Je nach Werkzeug fallen diese Einstellungen unterschiedlich stark aus.  

In GIMP freistellen bedeutet immer auch, Bildbereiche zu erkennen und passende Werkzeuge zum Freistellen auszuwählen: Werkzeuge wie der Zauberstab oder die magnetische Schere orientieren sich an Farben, das rechteckige und elliptische Auswahlwerkzeug sowie die freihändige Auswahl an Formen. Nutze den Zauberstab beim Freistellen gleichfarbiger und klar abgegrenzter Farbflächen. Auch die magnetische Schere hilft Dir in GIMP, Objekte oder Personen freizustellen. Allerdings sollten dazu klare Farbunterschiede in Deinem Bild vorhanden sein. Entlang dieser Farbgrenze kannst Du mit der magnetischen Schere Bilder sauber freistellen.  

Lerne jetzt auf learnity, wie Du das Freistellen mit GIMP effizienter realisierst – egal, ob Du Objekte, Personen oder Haare in GIMP freistellen möchtest. Hier findest Du einen der zahlreichen GIMP Online-Kurse auf learnity.


GIMP und Text einfügen - So passen Bild und Schrift zusammen 


Falls Dein Bild mal nicht für sich stehen soll, kann Text in Deinem Bild Wunder wirken. Zum Einfügen von Text in GIMP greifst Du am besten zum Textwerkzeug im Werkzeugkasten. Mit diesem Werkzeug kannst Du jetzt ein Textfeld in Dein Bild einfügen und den gewünschten Text über einen Editor eintragen. Alternativ kannst Du auch Texte aus einem anderen Dokument kopieren und in GIMP Text in das jeweilige Textfeld einfügen.  

Über die Werkzeugeinstellungen wählst Du aus, welche Formatierungen die Schrift erhalten soll. Neben dem Einstellen von Schrifttyp, -größe, -farbe und Größeneinheit kannst Du die Darstellung der jeweiligen Schrift über die Hinting-Einstellung verbessern und Buchstaben deutlicher anzeigen lassen. Verwende zudem die Kantenglättung bei großer Schrift, um die Lesbarkeit Deines Textes zu optimieren. Kleine Schriften werden durch die Kantenglättung hingegen noch schwerer lesbar.  

Um in GIMP Text zu zentrieren, nutzt Du die Ausrichtung in den Werkzeugeinstellungen. So kannst Du das jeweilige Textfeld u. a. zentriert, links- oder rechtsbündig ausrichten. Passe auch Einzug, Zeilenabstand und Zeichenabstand wie gewünscht an.  

Sobald Dein Text steht, bringst Du Deine Zeilen mit zahlreichen GIMP Schrifteffekten in Form: Egal, ob Du in GIMP Schrift biegen, Text drehen oder Schriften umwandeln möchtest: Die clevere Bildbearbeitungssoftware beinhaltet viele Wege und Methoden, extravagante Schrifteffekte zu erzielen.  

Zum Schrift biegen in GIMP bietet sich das Pfad-Werkzeug an - und so machst Du Deinen Text krumm: 
  1. Setze mit dem Pfadwerkzeug mindestens zwei Punkte in Dein Bild.
  2. Klicke auf die entstehende Linie und verforme diese bei gedrückter Maustaste zu der gewünschten Form. 
  3. Passe die Schrift an die Form an und wähle dazu die Textebene mit der rechten Maustaste aus. 
  4. Klicke jetzt die Funktion “Text am Pfad entlang“ an und lass den Schriftzug als Rundbogen anzeigen. 
 
Zum Text drehen in GIMP nutzt Du das Drehen-Werkzeug, das Du übrigens auch über das Tastaturkürzel "Umschalt+R" aufrufen kannst. Klicke den zu drehenden Text an und lege den Rotationswinkel im folgenden Dialogfenster fest. Jetzt siehst Du die Schrift in gedrehter Form. Möchtest Du in GIMP Schrift umwandeln, nutzt Du dazu das Pfad-Werkzeug. Konvertiere Deinen Text in einen Pfad, den Du wiederum transformieren und so z. B. in eine Auswahl umwandeln kannst. 
 
Mehr Schriften zum Umwandeln oder zum Schreiben legst Du Dir über den Schriften-Ordner Deines Betriebssystems zu. Installiere z. B. in Windows im Ordner Schriftarten die Schriften, die Du in GIMP nutzen möchtest. Erfahre jetzt mehr über unterstützte Schriftarten und zum Thema Hinzufügen von Schriften in GIMP.   

GIMP – Animation trifft Bildbearbeitung  

 
In der Bildbearbeitung sind Animationen das “Salz in der Suppe“. Auch mit GIMP kannst Du Animationen erstellen, die als GIF-Datei im Internet zu grafischer Höchstleistung auflaufen. Denn die "Graphics Interchange Format"-Dateien sind Bilddateien, die sich optimal komprimieren und dank des geringen Speicherverbrauchs sehr schnell laden lassen.  
 
Um GIMP Animationen im GIF-Format zu erstellen, legst Du für jedes Einzelbild Deiner Animation zuerst eine Ebene an. Die bereits bestehende Ebene stellt hier die Hintergrundebene dar, die Du individuell gestaltest. Alle weiteren Animationen laufen sozusagen vor Deiner Hintergrundebene ab.   
 
Und so gehst Du beim Erzeugen Deiner GIMP Animation im GIF-Format vor:  
 
  1. Erstelle eine neue Ebene mit transparenter Füllung über das Menü „Neue Ebene“. Möchtest Du den Hintergrund und vorige Einzelbilder verdecken, wählst Du "Weiß" als Füllart. 
  2. Klicke in der Ebenen-Auswahl die neue Ebene und danach den „Ebene duplizieren“-Button an. Abhängig von der Zahl der Einzelbilder, erstellst Du so die entsprechenden Ebenen.   
  3. Benenne die Ebenen um, indem Du jede Ebene mit Namen versiehst und dahinter z. B. 2000ms angibst. 2000ms bedeuten hier 2000 Millisekunden – die Anzeigezeit des Bildes. Soll das Bild länger oder kürzer angezeigt werden, trägst Du eine andere Zahl ein. 
  4. Bearbeite jedes Einzelbild, wie Du möchtest. Füge Elemente ein, die in Deiner GIMP Animation erscheinen sollen. Denk dran: Durch die Ebenenfüllart Transparenz “scheinen“ Elemente aus unteren Ebenen so lange nach oben durch, bis diese durch das Objekt einer oberen Ebene “überlagert“ werden.   
Übrigens: Die Reihenfolge der Einzelbilder ergibt sich aus der Reihenfolge der Ebenen. Die erste Ebene oberhalb der Hintergrundebene bildet so z. B. das erste Bild. 
 
Jetzt musst Du das GIF-Bild nur noch zusammenfügen und in GIMP als GIF-Animation exportieren. Dazu wählst Du im Menü „Datei“ das Untermenü „Exportieren“ aus. Benenne die Datei und füge das Kürzel ".gif" hinzu., damit GIMP die Datei sofort als GIF-Datei erkennt. Wähle den Zielordner aus und exportiere die Datei über den entsprechenden Button. Jetzt wählst Du im Dialogfenster „Bild als GIF exportieren“ noch die Option „Als Animation“ aus. Zum Abschluss kannst Du u. a. einen Fix-Wert für die Länge der Einzelbilder festlegen. Ein letzter Klick auf „Exportieren“ und Deine GIMP Animation im GIF-Format kann online gehen. Übrigens: GIMP unterstützt über 30 Dateiformate, darunter mpeg, png, jpeg, bmp, tiff und mng-Dateien.  
 
Du möchtest noch eindrucksvollere GIMP Animationen erstellen? Dann erweitere Dein GIMP mit dem GIMP Animation Package – kurz GAP. Das Paket beinhaltet zahlreiche Plugins, mit denen Du Animationseffekte erzeugen und sogar mit Video-Dateien arbeiten kannst. Gestalte ein Bild mit mehreren Ebenen – ob mit Regeneffekt oder anderen animierten Effekten. Du kannst mithilfe des GIMP Animation Package auch einzelne Videobilder löschen, duplizieren, vergrößern und weitere Anpassungen vornehmen. Wandle z. B. Bildsequenzen in Bilder um, kreiere eigene Videoclips und füge Songs zu Videodateien hinzu. 
 
Schau Dir die Installationsanleitung für GAP direkt an und lade Dir die praktischen Plugins für GIMP herunter. 

Was kann die GIMP Bildbearbeitung?   


Eine Falte zu viel, die Haare zu lang und die Haut zu blass? Egal, welches Schönheitsideal Du hast: Mithilfe der GIMP Bildbearbeitung kannst Du die perfekte Beauty Retusche und Deine Wunschvorstellung vom perfekten Gesicht realisieren. Das Korrigieren von Bildfehlern spielt dabei in der Beauty Retusche eine untergeordnete Rolle. So dient auch die Beauty Retusche in GIMP grundsätzlich dem Ausbessern menschlicher Schönheitsfehler.  

Für das Retuschieren in GIMP bieten sich für Dich vor allem zwei Retusche-Werkzeuge an: das Klonen und Heilen. Mithilfe dieser Tools transportierst Du Bildinformationen von einem Bildbereich in einen anderen. Nutze z. B. das Heilen-Werkzeug für die Portrait-Retusche in GIMP: Durch das "Heilen" bleiben Struktur und Helligkeit in dem zu bearbeitenden Bildbereich erhalten. Um Hautunreinheiten, Falten oder Pigmentflecken in GIMP mit dem Heilen-Werkzeug zu retuschieren, zoomst Du in Dein Bild und wählst im Werkzeugkasten das Heilen-Werkzeug aus. Über die Werkzeugeinstellungen legst Du die Größe der Pinselspitze fest. Jetzt kannst Du schöne Hautbereiche "kopieren" und in unschöne Bereiche einsetzen.    

Du kannst Deine Bilder mit der GIMP Bildbearbeitung aber auch anders aufwerten oder bewusst verfremden: Wie würde Dir z. B. ein Bild in Grautönen gefallen, das einen ganz eigenen edlen Look vermittelt? Solch schöne Graustufenbilder erzeugst Du ganz einfach über den Bildmodus "Graustufen". Eine Alternative bietet Dir das Menü "Farben", in dem Du die Funktion "Entsättigen" findest und Farben ebenfalls in Grautöne verwandelst. 

In der GIMP Bildbearbeitung stehen Dir darüber hinaus weitere clevere Werkzeuge zur Verfügung, um attraktive Effekte zu erzielen: Über das Helligkeit/Kontrast-Werkzeug kannst Du z. B. schnell und einfach Kontraste in einem Bildbereich oder auf der ganzen Bildebene hervorheben. Als fortgeschrittener GIMP-Nutzer greifst Du bei der Arbeit mit Kontrasten und Helligkeit eher zum Kurven-Werkzeug, mit dem Du Tonwerte von Bildern sehr genau einstellen kannst. Bestimmte Farben betonst Du z. B. mit dem Farbton/Sättigung-Werkzeug. 

Ein weiteres effektives Tool in der GIMP Bildbearbeitung sind Filter, mit denen Du spannende Effekte in Deinen Bildern kreieren kannst. Füge Deinem Bild einen einzigartigen Look über den Rauschen-Filter hinzu, verwische die Konturen über Weichzeichnungsfilter oder färbe Dein Bild mit dem GIMP Sepia Filter ein. Möchtest Du weitere Filter nutzen und Deine Bilder mit extravaganten Effekten veredeln? Dann installiere Dir am besten das umfangreiche Filter-Paket FX Foundry.  

Egal, ob Du Filter, Beauty Retusche oder andere Mittel der GIMP Bildbearbeitung nutzen möchtest: Bei learnity gibt's für Dich das effektive GIMP-Online-Tutorial inkl. Kurseinheiten zu den wichtigsten Themen der GIMP Bildbearbeitung. Hier kannst Du z. B. den Workflow bei der GIMP Beauty Retusche nachvollziehen.   


Kurz erklärt - Logos mit GIMP erstellen 


Mit GIMP kannst Du nicht nur Bilder bearbeiten, sondern auch Logos erstellen. Dafür hält GIMP einige Effekte bereit, die Du im Menü "Datei" unter "Erstellen" und "Logos" findest. Du kannst Dein Logo aber auch frei Hand zeichnen, einscannen und in GIMP nachzeichnen. Dazu erstellst Du eine neue Ebene, auf der Du mit dem Pfade-Werkzeug die Form des Logos anhand mehrerer Punkte nachzeichnest. Schließe die Form und klicke nach dem letzten Punkt Deines Pfades mit gedrückter STRG-Taste auf den Startpunkt. Verforme diesen geschlossenen Pfad wie gewünscht oder färbe ihn ein.  

Wenn Du ein Logo mit GIMP erstellen möchtest, solltest Du vorher Formen Deines Logos in eine Vektorgrafik umwandeln. Das erspart Dir Qualitätsverluste, falls Du Dein Logo später vergrößern willst. 
So wandelst Du Formen in Vektorgrafiken um:  

  1. Lade die Datei mit der Form in GIMP über das "Datei"-Menü und "Öffnen" hoch und lege einen transparenten Hintergrund fest. 
  2. Im Ebenendialog wählst Du die geöffnete Ebene aus. Per Rechtsklick auf die Ebene kannst Du zu "Auswahl aus Alphakanal" navigieren und diesen Menüpunkt auswählen. 
  3. Speichere die Auswahl über das Menü "Auswahl", in dem Du "Nach Pfad" anklickst. 
  4. Wähle den Tab "Pfade"-Dialog aus und klicke hier mit rechts auf den Pfad, der die Konturen Deiner Grafik enthält. Jetzt wählst Du "Pfad exportieren". 
  5. Gebe im darauf folgenden Dialogfenster den Dateinamen inkl. dem ".svg"-Dateikürzel ein und speichere die Vektorgrafik. 
  6. In Vektor-Bearbeitungsprogrammen wie Inkscape kannst Du die Datei weiter bearbeiten.  
Du kannst aber nicht nur Logos mit GIMP erstellen, sondern auch extravagante Schriftzüge zu Deinem Logo kreieren. Bei uns findest Du Dein Tutorial zu aufsehenerregenden GIMP-Schriften-Effekten.

GIMP vs. Photoshop – die "Bildbearbeitungsriesen" im Duell 


GIMP oder Photoshop? Bei dieser Frage scheiden sich die Nutzer. Hier gibt's für Dich einen kurzen Vergleich der beiden Bildbearbeitungsprogramme: 

GIMP vs. Photoshop – Runde 1 


GIMP bietet Dir im Vergleich zu Photoshop die günstige, weil kostenlose Variante der Bildbearbeitung. Das beliebte Grafiktool punktet gegenüber Photoshop grundsätzlich mit mehr Flexibilität und läuft, im Gegensatz zu Photoshop, z. B. auf Linux-Rechnern.  

Während Photoshop ausschließlich von Profis mit Updates versorgt und weiterentwickelt wird, sind bei GIMP auch normale Anwender am Werk. Der Vorteil: In der Open-Souce-Software können Fehler schnell und direkt behoben werden. 

GIMP vs. Photoshop – Runde 2  


Ob die Benutzeroberfläche von GIMP oder Photoshop eher zum Bild bearbeiten animiert, ist wohl Geschmackssache. Allerdings wird bei der GIMP-Nutzeroberfläche mit ihren separaten Fenstern für Werkzeugleisten häufig das unübersichtliche Design bemängelt. Unabhängig davon eignen sich beide Programme für die professionelle Bildbearbeitung, wobei Photoshop in Sachen Funktionen und Features GIMP einiges voraus hat. Photoshop bietet Dir u. a. mehr Funktionen zur Fotomontage.  

Apropos Foto: Photoshop unterstützt im Vergleich zu GIMP den CMYK-Standard, den Du vor allem beim Drucken von Fotos benötigst. Bei den Pinselspitzen bieten Dir die Photoshop-Schieberegler mehr Möglichkeiten gegenüber GIMP. Das Problem: GIMP Pinsel stehen Dir nur bis zu einer bestimmten Größe zur Auswahl.  

GIMP vs. Photoshop – Runde 3 


Möchtest Du über ein Grafik-Tablet Bilder bearbeiten, ist Photoshop dafür hervorragend geeignet. GIMP unterstützt viele Tablet-Funktionen dagegen nicht. Dafür kannst Du mit GIMP dank der geringen Systemanforderungen auch auf älteren Rechnern arbeiten.  

Du siehst: GIMP vs. Photoshop lässt sich schwer vergleichen – und noch schwerer wird's, wenn Du GIMP per Photoshop Plugin erweiterst. Mithilfe des PSPI-Plugins kannst Du Plugins im 8BF-Format in GIMP nutzen, die sonst nur in Photoshop zur Verfügung stehen. 

Übrigens: GIMP-Dateien im xcf-Format werden nicht von Photoshop unterstützt. Du kannst Deine Dateien in GIMP aber in Photoshop-Dateien exportieren und so weiter verarbeiten. Das gilt umgekehrt auch für Photoshop-Dateien, die Du in GIMP nutzen möchtest.   

And the Winner is... 


...die Bildbearbeitung. Denn egal, ob Du GIMP oder Photoshop nutzt: Mit beiden Programmen lassen sich hervorragende Ergebnisse beim Bearbeiten Deiner Bilder erzielen.