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Produktmarketing

Hier findest du viel Wissenswertes rund um das Thema Produktmarketing. Wie steigere ich meine Markenbekanntheit und Umsätze vor und nach dem Launch meines Produktes? Dazu und zu vielem mehr findest du etwas hier.

Produktmarketing – wie verkaufe ich ein Produkt

Schokolade mit halben Nüssen, ganzen Nüssen, Chilischokolade, weiße Schokoloade, Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade, Schokolade aus Bio-Anbau, und, und, und: Die Liste von Schokoladen im Supermarkt ließe sich leicht über Seiten fortsetzen. Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel findest Du heutzutage das passende Produkt. Aber was muss passieren, damit die Zartbitterschokolade ihren Platz in der Süßigkeiten-Abteilung erhält? Eines auf jeden Fall: Produktmarketing. Das bedeutet, dass Du Branchen und Absatzmärkte genau untersuchst. Das Ergebnis Deiner Recherche nutzt Du, um anhand der Nachfrage neue Produkte zu entwickeln, zu vermarkten und dauerhaft zu pflegen. Ein gezieltes Produktmarketing betreibst Du, indem Du das Produkt vom Anfang bis zum Ende begleitest. Dazu richtest Du Dein Handeln an einzelnen Phasen dieses sogenannten Produktlebenszyklus aus.

Produktlebenszyklus im Produkt-Marketing

  1. Einführung
  2. Wachstum
  3. Reife
  4. Sättigung
  5. Rückgang
  6. Nachlauf

Zur Einführung Deines Produktes erzielst Du häufig noch keine Gewinne. Hier geht es für Dich und Dein Produktmarketing darum, ein Produktimage aufzubauen und Dich am Markt zu etablieren. In der Wachstumsphase kannst Du erste Gewinne verzeichnen, die Du vor allem durch Werbemaßnahmen vorantreibst. Allerdings musst Du auch damit rechnen, dass die Konkurrenz auf Dich aufmerksam wird.

Sobald sich Dein Produkt etabliert hat, beginnt die sogenannte Reifephase. In der Reifephase fällt Dir das Verkaufen von Produkten am leichtesten, da Dein Produkt ein "Standing" im Markt erlangt hat. In dieser Phase kannst Du mit Deinem Produkt am meisten Geld verdienen – zumindest bis die zunehmende Konkurrenz Marktanteile zurückgewinnt.  
In der Sättigungsphase lassen Gewinn und Umsatz weiter nach. Du kannst Dein Produktmarketing in diesem Fall noch anpassen, um neue Käufer zu gewinnen. Wenn Du mit Deinen Marketingmaßnahmen den Umsatzrückgang nicht mehr stoppen kannst, tritt die Rückgangsphase ein. In dieser Phase erzielst Du kaum noch Umsätze und die Gewinne sinken. Jetzt ist es Zeit, das Produkt entweder rechtzeitig wiederzubeleben und eine neue Produktvariante zu vermarkten (Produkt-Relaunch) oder die Produktion zu beenden. Im Anschluss folgt dann eine Nachlaufphase, in der Du Dich u.a. um Garantieleistungen und die Ersatzteilversorgung Deines Produktes kümmern musst.

Möchtest Du Produkte verkaufen, solltest Du Dich vor der Produkteinführung über Deine potentielle Zielgruppe informieren. Wie sieht der typische Schokoladenesser aus? Was ist ihm bei Schokolade besonders wichtig? Was machen die Konkurrenten in der "Schokosparte"? Und welche süßen Trends prägen den Schokoladen-Markt? Diese und andere Fragen begleiten Dich zu Beginn im Rahmen Deiner Recherche. Anhand der gesammelten Informationen entwickelst Du ein Marketing-Konzept, um Dein Produkt erfolgreich zu vermarkten.

Betrachte dabei zuerst den Ist-Zustand und erstelle eine Marketing Analyse, wie Dein Unternehmen oder ggf. eine Abteilung im Bereich Schokolade aktuell aufgestellt ist. Welches sind die Stärken und Schwächen Deine Unternehmens und wo liegen die Chancen und Risiken beim Vermarkten des Produkts? Möchtest Du ein vollkommen neues Produkt vermarkten und z.B. einen Mini-Schokoriegel auf den Markt bringen, solltest Du das Produktmarketing breiter anlegen als bei einem neuen Produktfeature. Egal ob Du den Umsatz steigern, Marktanteile gewinnen oder Kunden binden möchtest: Definiere im zweiten Schritt die Ziele, die Du mithilfe Deines Marketing-Konzepts anstrebst. 

Jetzt geht's an die Strategie, mit der Du die formulierten Ziele erreichen möchtest. Lege strategisch genau fest, wem Du Dein Produkt verkaufen möchtest und wie Du Dich dabei von der Konkurrenz abheben willst. Auch Deine Vertriebswege bei der Produktvermarktung solltest Du an dieser Stelle klar definieren. Den wichtigsten Vertriebsweg in Zeiten des E-Commerce bildet Deine eigene Website: Möchtest Du Produkte online verkaufen, bietet Dir ein eigener Webshop dafür die perfekte Plattform. Lerne jetzt, wie Du einen Webshop erstellen, Produkte vermarkten und dabei potentielle Probleme vermeiden kannst. Wähle Dir in den Online-Tutorials zum Produktmarketing auf learnity die Kurse aus, die Dich zum Verkaufsprofi machen. Neben den Lernvideos kannst Du Dir auch Skripte und Kursbegleitmaterialien bei vielen Kursen herunterladen und ausdrucken. So kannst Du Dein Wissen über verschiedene Lernwege gezielt vertiefen.

4 P Marketing - Der Marketing-Mix macht's

Schön, dass Du eine Strategie zur Produktvermarktung hast. Bleibt die Frage, welche Marketingmittel Du für Deine Strategie nutzen solltest. Die Antwort: Alle! Im Produktmarketing nennt man das Marketing-Mix. Der Marketingmix geht auf Jerome McCarthy zurück und wird auch als 4 P Marketing bezeichnet. pppp steht dabei für product, price, place und promotion – also Produktpolitik, Preispolitik, Place- oder Vertriebspolitik und Promotionspolitik. In die Realität übersetzt könnte das für Deine Schokolade bedeuten: Du produzierst eine Schokolade für Gourmets, die zu einem hohen Preis ausschließlich im Internet verkauft und über Online-Werbung beworben wird.

Eine weitere Möglichkeit auf Deine Schokolade aufmerksam zu machen, ist Guerilla-Marketing: Bei dieser Form des Marketings dienen extravagante Vermarktungsaktionen dazu, mit wenigen Mitteln bei möglichst vielen Menschen einen Überraschungseffekt zu erzielen. Installiere z.B. eine riesige Schokolade als Treppe zu einem Schokoladenmuseum und lenke die Blicke der Konsumenten und Medien auf Dein Produkt. Dabei nutzt Du das sogenannte AIDA-Modell, um Dein Produkt zu verkaufen. Errege Aufmerksamkeit (Attention) für Deine Schokolade. Ist beim Käufer das Interesse erstmal geweckt (Interest), steigt auch das Verlangen (Desire) nach Deiner Schokolade. Der Kauf und somit die Handlung (Action) bildet die letzte Stufe im AIDA-Modell.

Produkte verkaufen bedeutet auch, mit Kunden in Kontakt zu treten und zum Kauf zu bewegen. Egal ob an einem Messestand oder in Deinem eigenen Geschäft: Mithilfe der richtigen Verkaufstechniken fällt Dir diese Überzeugungsarbeit leichter. Lerne jetzt auf learnity, wie Du Verkaufstechniken erfolgreich bei Verkaufsgesprächen einsetzen kannst. Möchtest Du Produkte online verkaufen, helfen Dir verschiedene Verkaufstechniken im Online-Handel.

Von Affiliate Marketing bis Social Media Marketing: Online-Marketing – Dein Mittel zum Geschäftserfolg

Du möchtest, dass Dein Produkt die Welt bereichert und Dich zum erfolgreichen Unternehmer macht? Dann solltest Du Dein Produkt vermarkten. Aber was ist Marketing eigentlich? Laut Marketing Definition versteht man unter Marketing das konsequente Ausrichten des Unternehmens an den Bedürfnissen der Kunden. Um die Bedürfnisse befriedigen zu können, sollten die Kunden erstmal von Deinem Produkt erfahren. Und wo könntest Du schneller und leichter Kunden erreichen als im Internet. Nutze also die Möglichkeiten des Online-Marketings, um potentielle Kunden auf Deine Website zu führen und dort Produkte zu verkaufen. Dafür stehen Dir verschiedene Vertriebswege zur Auswahl.

Affiliate Marketing – mithilfe von Partnern Produkte vermarkten


Zusammen sind wir stark: Dieser Gedanke hat sich auch im Online-Marketing etabliert: Zeig Dich beim Online-Marketing also von Deiner partnerschaftlichen Seite und nutze Affiliate Marketing: Beim Affiliate Marketing stellst Du Deine Werbemittel Vertriebspartnern zur Verfügung, die Dir über Partnerwebseiten Kunden vermitteln. Im Gegenzug erhält der Affiliate Provisionen für Klicks, Kundenkontakte und Verkäufe. So landet z.B. Dein Online-Banner mit Zartbitterschokolade auf Websites Deines Partnernetzwerks, die thematisch zu Deinem Produkt passen. Gelangt ein Kunde über einen Affiliate-Link in Deinem Werbemittel von der Partnerseite auf Deine Webseite, kannst Du den Partner anhand dieses Links genau zuordnen. Nutze das Affiliate Marketing und große Partnernetzwerke, um Dein Produkt zu vermarkten. Dein großer Vorteil: Bei dieser Form des Online-Marketing zahlst Du ausschließlich im Erfolgsfall, z.B. bei Verkäufen oder Kundenkontakten für Newsletter.
             

Social Media Marketing – Produkte verkaufen dank "sozialer Kontakte"


Egal ob Facebook, Twitter oder Instagram: Über die sozialen Medien kannst Du viele Menschen gleichzeitig auf Dein Produkt aufmerksam machen, mit Deinen Kunden kommunizieren und interagieren oder einfach für Deine Marke begeistern. Welche Milch verwendest Du für Deine Schokolade, woher kommt der Kakao genau und was ist Deine Unternehmensphilosophie? Sag's direkt über die sozialen Medien und nutze Social Media Marketing, um mit Deinen Kunden jederzeit in Kontakt zu bleiben. Das zahlt sich für Dich u.a. auch im Google Ranking aus: Denn wer sich in sozialen Medien "engagiert", wird auch von Google positiver bewertet.

Mit witzigen Tweets, spannenden Blog-Beiträgen und skurrilen Facebook-Posts kannst Du viele potentielle Kunden motivieren, Deine Firmenwebsite zu besuchen. Dieses Potential solltest Du nutzen und Kunden häufig via Social Media ansprechen. So bleibst Du in aller Munde und verschwindest nicht von der "Marketing-Bildfläche". Denk dabei daran, dass Du heutzutage mehr Werbekontakte bis zum eigentlichen Verkauf auf Deiner Internetseite benötigst.

Zeig Dich auch persönlich von Deiner besten Seite und beweise Deine Kompetenz: Gib Hilfestellung bei Fragen, berate Deine Kunden oder liefere hochwertige Inhalte. So kannst Du auf verschiedenen Wegen Deine fachliche Autorität demonstrieren und Kunden an Dich binden. Genauso gut kann ein ungewöhnliches Posting auf Deiner Facebook-Seite auch international Beachtung finden und Dein Produkt von heute auf morgen zum Bestseller machen

Egal welche Marketingmaßnahmen Du umsetzen möchtest: Sie müssen zu Deinen Unternehmenszielen passen. Wenn Deine Schokolade z.B. als Luxusschokolade wahrgenommen werden soll, darfst Du sie nicht beim Discounter verkaufen. Achte also unbedingt auf eine langfristige Marketing-Planung und strategisches Marketing, das zielgerichtet erfolgt und folgende Phasen beinhaltet.

Strategisches Marketing


  1. Analysiere die Situation: Welche Märkte gibt es? Welche Produkte sind vorhanden und wo gibt es Entwicklungspotentiale im Markt?  Definiere die genauen Geschäftsfelder und Geschäftsfeldziele. Entwickle ein Geschäftsfeldstrategie: Hier gehst Du genauer auf den Markt ein und legst u.a. fest, ob Du Nischen oder einen gesamten Markt bedienen möchtest. 
  2. Lege Marktteilnehmerstrategien – also Verhaltenspläne gegenüber Kunden, Wettbewerbern und Handel – fest. 
  3. Bewerte die Strategien und wähle eine aus. Bestimme das Budget und die benötigten Ressourcen, mit denen Du die Strategie realisieren willst. 
  4. Baue die Strategie in die operative Ebene ein.
  5. Kontrolliere Deine Strategie und setze sie um. 

Lerne jetzt auf learnity, wie Du Online-Marketing strategisch planen kannst, Kunden via E-Mail Marketing ansprichst und ganzheitliche Marketing-Kampagnen umsetzt.

Bücher online verkaufen – wie du Bücher besser vermarkten kannst

Schreiben können ist schon mal eine gute Voraussetzung, um Bestseller-Autor zu werden. Du kannst aber noch viel mehr machen, um Deine Bücher online zu verkaufen. Eröffne einen Blog zum Buch, in dem Du bereits beim Schreiben Deine potentiellen Leser in Deinen kreativen Prozess einbindest.

So kannst Du Dich im Austausch mit dem "Leser in spe" inspirieren lassen und gleichzeitig feststellen, inwieweit Dein Thema überhaupt Interesse weckt. Um ein Buch zu verkaufen, benötigst Du nicht nur das Produktmarketing – Du brauchst Leser. Informiere via Blog über Dein Buch und baue parallel Spannung auf. Du kannst z.B. das Erscheinungsdatum im Blog veröffentlichen und einen Countdown bis zum Verkaufsstart einrichten.

Informiere die Lokalmedien über Dein Buch. Ein Anruf genügt und mit etwas Glück und einem guten Buch im Gepäck ist das Interview über Dein Buch nicht mehr weit. Nutze zudem Online-Presseportale, um Deine Bücher zu vermarkten. Diese dienen genauso als Multiplikatoren wie andere Blogautoren, die Du ebenfalls um eine Rezension bitten kannst.

Mach Dein Buch aber nicht nur in Blogs sichtbar, sondern auch auf Plattformen wie Tolino, bei Apple, Kobo und Amazon. Apropos Amazon: Möchtest Du eBooks verkaufen, kannst Du z.B. die Amazon Gratisaktion, Anzeigen, Countdown- und Kindle-Deals nutzen. Auch Preisaktionen bei XTME und anderen Portalen helfen Dir, Deine eBooks zu vermarkten. Via Online-Vorlesung über Periscope vermittelst Du zudem nicht nur einen Eindruck von Deinem Buch, sondern auch von Dir. Wie Du Bücher und eBooks online und offline vermarkten, verkaufen und dabei gezielt Buchmarketing betreiben kannst, zeigt Dir u.a. dieses Online-Tutorial zum Bücher verkaufen. Lerne jetzt mehr über erfolgreiches Produktmarketing: auf learnity.