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Motivation

Was motiviert dich? Welche Faktoren beeinflussen deine Motivation? Wie setzt du dir Ziele? Und wie erreichst du deine Ziele? Viel Wissenswertes rund um das Thema Motivation findest du hier.

Motivation? Definition! 

Hoffentlich bist Du motiviert, Dich in Sachen Motivation schlau zu machen. Denn bist Du motiviert, bedeutet das: Verschiedene Beweggründe, sogenannte Motive, treiben Dich jetzt gerade zum Lesen an. Vielleicht möchtest Du z.B. wissen, wie Du Deine Motivation zum Lernen erhöhen kannst und wo Du ein Motivationstraining findest. Beides sind Motive, die Deine gesamte Motivation ausmachen und Dich dazu bewegen, ein Ziel zu erreichen. Die Beweggründe für Deine Motivation können übrigens sehr unterschiedlich sein. Machst Du etwas aus Spaß an einer herausfordernden Tätigkeit, gilt das als intrinsische Motivation. Möchtest Du hingegen Geld durch eine Tätigkeit verdienen oder z.B. einer Strafe entgehen, sind das äußere Anreize (extrinsische Motivation). 

Ein Beispiel: Du fährst mit dem Fahrrad nach Hause und merkst unterwegs, dass die Kette beim Schalten schwer in Gang kommt. Kein Grund zum Verzweifeln, sondern viel Motivation zum Lernen: Wenn Du weißt, wie das Fahrrad funktioniert und wie Du es wieder zum Laufen bringst, kannst Du Mängel an Deinem Fahrrad reparieren. Du besitzt also eine intrinsische Motivation zum Lernen, weil Dich die Aufgabe herausfordert, Spaß macht oder einfach reizt. Sobald Du als Fahrradmechaniker arbeitest, stellt sich die Motivation anders dar: Du verdienst mit der Reparatur Geld und Dein Handeln wird durch äußere Reize mitbestimmt. 

Geschichtlich betrachtet hat die Motivation in verschiedenen Epochen die Gelehrten beschäftigt: Im antiken Griechenland wurde dem Menschen die Natur zugeschrieben, Vergnügen oder Lust anzustreben und Schmerz zu vermeiden. Später stellte Sigmund Freud die Libido – also den Sexualtrieb – ins Zentrum menschlicher Wahrnehmung und Verhaltensweisen. Weitere Grundinstinkte wie Bewegungsdrang, Wissbegierde, Eifersucht und Familie brachten William James und William McDougall in die wissenschaftliche Diskussion ein. In den 1950er Jahren sorgte Burrhus Frederic Skinner für die Erkenntnis, dass Menschen durch positive oder negative Verstärkung im sozialen Umfeld Motive und Verhalten erlernen. Das Ergebnis dieses Verstärkens: Es entstehen Gewohnheiten, die sich vorhersagen lassen.           

Eine Sache bereits vorher: Deine Motivation zum Lernen, bei der Arbeit oder in der Schule wirst Du in Zukunft einfach steigern können: mit Kursen auf learnity. Du möchtest mit mehr Motivation lernen oder Dein Kind motivieren und fragst Dich: Wie motiviere ich mich oder andere? Dann findest Du bei uns Motivation Trainings, die Deine Motivation zum Lernen, Trainieren oder am Arbeitsplatz verbessern. 

Lerne auf learnity so schnell oder langsam, wie Du möchtest. Du kannst Dir eine Kurseinheit ansehen oder direkt den gesamten Kurs. Schau Dir die Kurse via Desktop-PC, Notebook, Tablet und Smartphone. Du hast die Wahl und Dein Motivationstraining immer und überall dabei: ob im Park, in der Bahn oder zu Hause. Außerdem stehen Dir bei vielen Kursen Kursbegleitmaterialien und Wissensmaterialien zur Verfügung, mit denen Du Kursinhalte vertiefen kannst.

Motivation für Arbeit, Beruf oder Studium verbessern

Der Wecker klingelt, die Arbeit ruft – und Du möchtest am liebsten zu Hause bleiben? Dann befindest Du Dich wohl gerade in einem Motivationsloch. Egal ob Arbeit, Studium oder Schule: In allen Lebensbereichen kann Dich ein Motivationstief ereilen – und das ist nicht ungewöhnlich. Sogar bei engagierten Berufsanfängern, Studenten mit ausgeprägter Leidenschaft für ihr Studienfach und Schülern mit erstklassigen Noten kann die Motivation zeitweise leiden.

Dabei kannst Du Motivation am Arbeitsplatz mit einfachen Tricks erhöhen. Konzentriere Dich z.B. auf die positiven Aspekte im Job und stelle Dir bewusst den perfekten Tag bereits morgens beim Aufstehen vor. Gib negativen Gedanken keinen Raum in Deinem Kopf – sie kosten Kraft und lassen Motivationslöcher erst entstehen.

Positiv ist auch der Gedanke, sich für den Tag und die getane Arbeit zu belohnen. Überlege Dir also etwas, auf das Du Dich nach der Arbeit freuen kannst: Ein leckeres Essen vor Augen, das Fußball spielen mit Freunden im Sinn – das schafft ein gutes Grundgefühl für den Arbeitstag und erhöht die Motivation bei der Arbeit.

Teile Dir Deine Arbeit in einzelne Etappen auf und setze Dir mehrere kleine Ziele. So kannst Du schneller Teilerfolge “feiern“, mit denen Du Dein Tagesziel stückweise erreichst. Besonders schwierigen oder ungeliebten Aufgaben kannst Du mithilfe von sogenannten "5-Minuten-Deals" begegnen: Nehme Dir einfach 5 Minuten Zeit für eine ungeliebte Aufgabe. Einmal begonnen, fallen selbst diese Tätigkeiten leichter als vorher gedacht. Und wenn nicht, darfst Du Dich nach fünf Minuten wieder anderen Aufgaben zuwenden.

Fokussiere Dich bei unliebsamen Arbeiten voll auf diese Tätigkeit. Schalte das Telefon aus, lass die Mails Mails sein und Dich auch nicht von Kollegen stören. Denn nach jeder Ablenkung fällt es Dir schwerer, Dich wieder mit einer schwierigen Aufgabe zu beschäftigen.

Wenn Deine Motivation am Arbeitsplatz gerade auf "Rekordtief" ist, kann ein energiegeladener Kollege Gold wert sein. Lass Dich von diesen Menschen positiv beeinflussen, die für Dich zum Mutmacher, Antreiber oder Ideengeber werden. Mach Dir zudem bewusst, was Du erreicht hast und setze Dich in Beziehung zu anderen Menschen. Viele haben keinen Job oder müssen Arbeiten nachgehen, die Du Dir wahrscheinlich noch schwerer vorstellen kannst.

Auch Schüler haben häufig keine Motivation zum Lernen: Zu viele Hausaufgaben, zu wenig Freizeit und zu große Erwartungen von den Eltern können die Motivation fürs Lernen hemmen. Dabei helfen bereits kleine Tricks, um die Lernmotivation zu fördern: Achte auf einen aufgeräumten Arbeitsplatz und darauf, dass Fernseher, Smartphone und Co. Dich nicht ablenken. Trotz konzentrierten Lernens, solltest Du immer wieder Pausen beim Lernen einlegen: Höre z.B. Musik oder gehe spazieren – Hauptsache, es beansprucht Deine Konzentration nicht. Noch besser und motivierter lernst Du, wenn Du Deine Lerneinheiten kurz und intensiv gestaltest.

Nach dem Lernen der Englisch-Vokabeln solltest Du nicht direkt einen Deutsch-Aufsatz schreiben und danach die nächste sprachliche Hausaufgabe angehen. Sorge stattdessen für Abwechslung bei Deinen Lerneinheiten, um Deine Motivation zum Lernen hochzuhalten: Ein bisschen Mathematik, Biologie und andere naturwissenschaftliche Fächer solltest Du zwischen Deinen Sprachübungen einbauen. So kannst Du die Lerninhalte besser verfestigen.

Neben diesen Tipps gibt es noch weitere Motivationstipps, die Dir bei Deiner Motivation für Schule, Studium und für die Arbeit helfen können.
   

10 einfache Motivationstipps


  • Setze Dir ein klares Ziel – nur so weißt Du, wo Du hin willst. 
  • Visualisiere Dir Deine Ziele und stelle Dir vor, wie gut Du Dich in der Situation fühlst.
  • Konzentriere Dich auf das gewünschte Ergebnis und verbanne negative Gedanken aus Deinem Kopf.
  • Lass Dich von Erfolgen anderer Menschen inspirieren und motivieren – egal ob per youtube-Video oder eigenem Fotoalbum mit inspirierenden Momenten. 
  • Beginne den Tag mit einem Ritual, das Dich motiviert – egal, ob Du Dir auf die Brust trommelst, in die Hände klatschst oder eine Runde läufst. 
  • Setze Dir Deadlines, innerhalb derer Du Ziele erreichen möchtest – vor allem, wenn Du Dinge gerne aufschiebst. 
  • Verfasse abends eine to-do-Liste für den nächsten Tag. So kannst Du im Anschluss an Dein Morgenritual anstehende Aufgaben direkt angehen und z.B. per to-do-Listen-App Stück für Stück "abhaken". 
  • Überwinde Deinen inneren "Schweinehund" und mache Dir bewusst, dass Du wichtige Aufgaben nicht vor Dir herschieben solltest. 
  • Werde zum Autor und schreibe ein Erfolgstagebuch, in das Du jeden Tageserfolg einträgst. Das stärkt gleichzeitig Dein Selbstbewusstsein und führt zu positivem Denken. 
  • Gönne Dir Pausen, um Energie zu tanken und neue Motivation für die Arbeit zu finden. 

Wie Du weitere Motivationstipps für Schule, Studium und Beruf nutzen kannst und Motivation zum Lernen entwickelst oder steigerst, lernst Du in den Motivation Tutorials auf learnity.

Sport & Motivation – wie Du für viel Motivation im Training sorgst

Schweißtreibende Trainings, ungemütliches Regenwetter oder knallharte Trainer beim Workout im Fitnessstudio: Es gibt viele Gründe, warum die Motivation zum Sport treiben leiden kann. Dabei kannst Du Deiner Sport Motivation leicht auf die Sprünge helfen. Überlege Dir, warum Du Sport machen möchtest und formuliere ein individuelles Ziel. Möchtest Du Deine Muskeln spielen lassen oder am Strand mit der Bikinifigur punkten, hilft Dir diese Aussicht und Deiner Motivation im Training. Achte darauf, dass Dir Dein Ziel wichtig ist: Je wichtiger Dir das Ziel ist, desto größer wird Deine Motivation fürs Sport machen sein und Dich auch an regnerischen Tagen aus dem Haus treiben. Lege für den Weg zum Ziel kleine Zwischenetappen fest, die Du klar benennst. "Samstag um 14 Uhr gehe ich ins Fitnessstudio" kannst Du z.B. als einen solchen Zwischenschritt bezeichnen.

Sobald der Trainingsplan steht, kannst Du Deine sportliche Motivation mithilfe kleiner Tricks zusätzlich anheben: Stell Dir Deine Sporttasche schon am Abend vor dem Training in den Flur oder Deine Trainingsschuhe vor die Tür. So ist Dir morgens sofort bewusst, was Du am Tag Sportliches leisten möchtest. Deine Motivation für Sport kannst Du auch aufrechterhalten, indem Du Deine Grundfitness beibehältst. Achte besonders im Winter darauf, das Training nicht ganz zu vernachlässigen. Ansonsten musst Du im Sommer Deine Fitness komplett neu aufbauen.

Nutze auch soziale Kontakte, um Dich zum Sport zu motivieren. Formuliere sportliche Ziele unter Freunden oder Kollegen und bilde am besten eine Trainingsgruppe. Der soziale Druck der Gruppe sorgt dafür, dass Du die Motivation beim Sport nicht verlierst. Außerdem kann Dir ein Blick auf die Fitness-App im Smartphone helfen, Dein Training zu planen, Dich an Deine Trainingseinheiten erinnern zu lassen und Trainingserfolge nachzuvollziehen.

Mache aus Deinem Sport eine Gewohnheit: Wenn Du drei Wochen lang jeden Tag trainierst, speichert Dein Gehirn dieses Training als Gewohnheit ab. Mehr Motivation im Sport erreichst Du auch, indem Du Dich für Deine Leistung belohnst. Gönne Dir nach einer harten Laufeinheit ein entspannendes Bad oder ein gesundes Essen in Deinem Lieblingsrestaurant – Hauptsache, die Belohnung steht im Einklang mit Deinem Trainingsziel.
                        

Motivation zum Joggen – wie Du die Lust am Laufen aufrechterhältst


Laufen und Motivation – zwei Wörter, die sich im Alltag häufig schwer zusammenbringen lassen. Wer hat schon Lust, im Winter bei Minusgraden die Laufschuhe zu schnüren oder bei strömendem Regen "Pfützen-Slalom" zu laufen. Dabei kannst Du ganz einfach mit mehr Motivation joggen und widrige Umstände schnell vergessen: Verabrede Dich zum Laufen mit Freunden – so kannst Du Dich mit jemandem über das Wetter unterhalten oder über andere Themen. Du kannst das Laufen auch einfach umbenennen und positive Verbindungen herstellen: Nenne das Laufen nicht laufen, sondern "Freunde treffen und Spaß haben" – das klingt weniger anstrengend und hebt die Motivation zum Joggen. Genauso gut kannst Du Dich beim Laufen auch überraschen lassen: Lauf los und biege an jeder Kreuzung im Wechsel mal links und mal nach rechts ab – so wird das Laufen nie langweilig und Du findest leicht neue Laufstrecken. 

Die Motivation zum Laufen ist übrigens größer, wenn Du nicht unter Zeitdruck bist: Plane Deinen Lauf also für den Abend ein und nimm Dir so viel Zeit zum Laufen, wie Du möchtest. Du kannst aber auch nur 20 Minuten fürs Training nutzen und mit Sit-ups, Liegestützen und anderen Übungen Deinen Körper stabilisieren. 

Trainiere Dir jetzt die Motivation zum Joggen an: auf learnity. Schau eines der Motivation Tutorials und gib Deinem "inneren Schweinehund" in Zukunft keine Chance mehr.  

Selbstmotivation - Motivation in die eigene Hand nehmen


In der Psychologie bezeichnet der Begriff "Selbstmotivation" meist die Fähigkeit eines Menschen, sich ohne weiteres Zutun oder Anreize zu motivieren. Besonders in verschiedenen Selbsthilfebüchern aus dem englischsprachigen Raum taucht der Begriff Selbstmotivation meist synonym zum Begriff Motivation auf. Und das ist schade, denn eigentlich hast Du in diesem Text die Selbstmotivation schon kennengelernt. Doch haben wir dafür bisher den eher akademischen Begriff "intrinsische Motivation" verwendet.

Häufig taucht im Zusammenhang mit der Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, ein sehr eingeschränktes Denken auf, das sich am besten mit der "Wenn-Dann"-Falle beschreiben lässt. Denn häufig wirst auch Du Dich dabei erwischen, dass Du in einfache Denkmuster verfällst: "Wenn ich erst einmal die Beförderung erhalten habe, dann bin ich glücklich!" oder "Wenn ich erst einmal 4.000 Euro im Monat verdiene, dann bin ich zufrieden."

Doch genau dieses Denken ist häufig ein Trugschluss. Im Rahmen der Selbstmotivation sind es Anreize, die eben nicht von außen kommen, die wirklich motivieren. So ist das Geheimnis der Selbstmotivation eigentlich recht einfach: Egal, wie wir uns motivieren wollen, es muss für uns eine Bedeutung haben! Doch was kann uns eigentlich motivieren?

Zumindest im Job sind es meist die folgenden drei Anreize, die zur maximalen Motivation führen:
  • Autonomie: Erst wenn Du Deine Arbeit selbst bestimmen und auch die grundlegende Richtung bestimmen kannst, dann kannst Du auch motiviert arbeiten.
  • Zweck: Deine Arbeit sollte einen Unterschied machen. Du musst zwar nicht gleich die Welt verändern, aber es ist für die Motivation wichtig, dass Deine Arbeit in Deinem Unternehmen wichtigt ist und auch geschätzt wird.
  • Meisterschaft: Wir sehen es zwar anders, aber vielen Menschen macht Lernen keinen Spaß. Deshalb wirst Du feststellen, dass häufig die Aufgaben wirklich motivierend sind, in denen Du gut bist. Und das ist auch nicht schlimm!