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Körpersprache Seminare

Ohne Worte - hier lernst du viel Wissenswertes zum Thema nonverbale Kommunikation. Was musst du, mit Blick auf deine eigene Körpersprache, beachten? Wie kann ich meinen Gegenüber lesen? Vieles zum Thema Körpersprache findest du hier.

Nonverbale Kommunikation – Körpersprache lernen auf learnity


Ob flüchtiger Händedruck, Stirnrunzeln oder gebeugte Körperhaltung: Es gibt viele kleine Details, die Deine alltägliche Kommunikation mit anderen Menschen beeinflussen. Körpersprache nennt man diese Form der nonverbalen Kommunikation. Gestik, Mimik und Deine Handlungen gehören ebenso zu diesen nicht-verbalen Signalen wie andere bewusste und unbewusste Zeichen, die Dein Körper sendet. Die nonverbale Kommunikation ist mitentscheidend dafür, wie Deine Worte von Deinem Gegenüber aufgenommen und verstanden werden. Außerdem machst Du auch als Mensch mit Deiner Körpersprache einen bestimmten Eindruck auf Deinen Gesprächspartner.  

Damit Deine Körpersprache so wirkt wie gewünscht, sollten verbale und nonverbale Aussage übereinstimmen: Kongruenz nennt sich dieser Grundsatz der Körpersprache. Wenn Du jemandem im Gespräch zustimmend "zunickst" und gleichzeitig mit Worten widersprichst, ist diese Körpersprache nicht kongruent. Inkongruenz zeigst Du auch dadurch, wenn Du etwas sagst, aber innerlich etwas anderes denkst. Möchtest Du z.B. jemanden für ein Produkt begeistern, solltest Du selbst davon überzeugt sein.
  
Um Deine nonverbale Kommunikation zu verbessern, kannst Du Dir in einem ersten Schritt unbewusste nonverbale Signale vor Augen führen:  

  • Wie verhältst Du Dich z.B. in einem Gespräch, wenn Du unsicher wirst? Hältst Du Blickkontakt zu Deinem Gegenüber oder weichst Du mit Deinem Blick aus?
  • Zeigst Du Dich weiterhin aufgeschlossen, indem Du eine aufrechte Sitzhaltung einnimmst, offen gestikulierst und dabei z.B. die Handinnenseiten präsentierst?
  • Demonstrierst Du Unsicherheit, indem Du Deine Hände in den Hosentaschen vergräbst?
  • Signalisierst Du Deinem Gesprächspartner durch eine offene Sitzposition Interesse oder verschränkst Du die Arme und baust Distanz auf?   

Egal, ob Du Dir Deine Körpersprache bewusst machen oder die Signale einer anderen Person deuten möchtest: Körpersprache lernen lohnt sich. Aber was macht die Körpersprache beim Mann aus und wie unterscheidet sich diese zur Körpersprache der Frau? 
 

Die Körpersprache des Mannes – worauf Männer achten sollten

 
Aggressiv und unterwürfig – zwei Extreme, die in der männlichen Körpersprache fest verankert sind. Als Mann zeigst Du diese Unterwürfigkeit, indem Du Deinen Körper neigst und den Blickkontakt zu Deinem Gegenüber scheust. Das solltest Du möglichst ebenso vermeiden, wie einen zu aggressiven Händedruck. Der kräftige Händedruck soll bei Männern Selbstbewusstsein vermitteln, kann aber in bestimmten Situationen eher bedrohlich einschüchtern statt Tatkraft ausdrücken. Vor allem beim Bewerbungsgespräch sollte der Händedruck ein "gesundes" Mittelmaß darstellen, da ein kraftloser Händedruck unentschlossen und ängstlich wirkt.  

Beim Sitzen vermittelt die breitbeinige Sitzposition körpersprachlich Aggressivität. Bedenke, dass diese Sitzposition, verschränkte Arme und ein herausgestreckter Brustkorb imponierend, aber auch einschüchternd wirken können. Im Stehen stützen Männer ihre Arme gerne in die Hüfte, um sich breit zu machen und ihr "Revier zu markieren". Möchtest Du z.B. Dein Gehalt verhandeln, können Dir derartig dominante Gesten helfen.  

Auch die Kleidung beeinflusst die Körpersprache beim Mann. Trägst Du als Mann einen Anzug, wirst Du Dich automatisch seriöser verhalten und auch Dein Benehmen anpassen. In T-Shirt und kurzer Hose wirst Du Deine Verhaltensweisen hingegen weniger kritisch hinterfragen. Mache Dir unbedingt eines bewusst: Möchtest Du im Gespräch positiv wahrgenommen werden, müssen Auftreten, Aussage, Outfit und Körpersprache ein stimmiges Bild ergeben. Das gilt ebenso für Frauen... 
 

Die Körpersprache der Frau – was Frauen beachten sollten 


Während Gestik und Mimik beim Mann häufig von Aggressivität und Dominanz geprägt sind, steht die Körpersprache der Frau für Ruhe und Kompromissbereitschaft. Möchtest Du als Frau in einer Führungsposition arbeiten, musst Du allerdings durchsetzungsstark und selbstbewusst auftreten. Dafür kannst Du an Deiner Körpersprache arbeiten und dabei einige Tipps im Beruf beachten:  

  • Das Verschränken der Beine kann im privaten Umfeld angemessen sein, im beruflichen Alltag aber als Zurückhaltung und Schutzbedürftigkeit aufgefasst werden.  
  • Männer zeigen Präsenz, indem sie schulterbreit stehen und viel Raum für Ihre Gestik in Anspruch nehmen. Zeige auch als Frau "Größe": mit aufrechter Körperhaltung, raumgreifenden Gesten und sichtbaren Handinnenflächen. Achte dabei trotzdem darauf, nicht männlich zu wirken.
  • Verschränke Deine Arme nicht vor der Brust – das wirkt abwehrend. 
  • Achte auf einen festen Händedruck – das vermittelt Selbstbewusstsein. 
  • Vermeide unbewusste kleine Gesten wie angewinkelte Handgelenke und das Abknicken mit hochhackigen Absätzen – das deutet auf Unsicherheit hin.Trage dezenten Schmuck und ebenso dezentes Make-up.  

Dies sind nur einige von vielen Tipps, die Deine nonverbale Kommunikation verbessern. Lerne jetzt mehr über die Körpersprache von Mann und Frau, wie Du Dein Charisma mithilfe der Körpersprache stärkst und mit dem ersten Eindruck überzeugst. Buche Dir dazu bei learnity einfach direkt einen der Online-Videokurse zur Körpersprache. Hier lernst Du gezielt, Körpersprache richtig zu interpretieren, selbst einzusetzen und für ein sicheres Auftreten zu nutzen.
 

Körpersprache deuten – wie Du Körpersignale interpretieren kannst 


Das Gehalt verhandeln, im Bewerbungsgespräch überzeugen und bei der Verabredung einen positiven Eindruck hinterlassen: Es gibt Situationen im Leben, in denen Du Körpersprache lesen und verstehen solltest. Ein Blick auf die Armhaltung, die Mundwinkel oder die Hände Deines Gesprächspartners kann Dir vieles über dessen Gemütslage verraten. Stimme, Kleidung und Erscheinungsbild sind weitere Faktoren, die Dir Aufschluss über Stimmung und Charakter einer anderen Person geben können. Es kommt also im Gespräch nicht nur auf die Inhalte, sondern vor allem auf das Lesen bestimmter – häufig unbewusster – Signale an. 

Nutze verschiedene Informationsquellen, um Körpersprache zu deuten. Dazu zählen die Körperhaltung, Handbewegungen und die Augenpartie. Vor allem das Gesicht verrät einiges über Dein Gegenüber: Ein fahler Gesichtsteint sagt z.B. etwas über die Lebensweise Deines Gesprächspartners aus. Eine hohe Stirn vermittelt höhere Intelligenz. Lerne am besten zuerst, diese und andere Signalquellen der Körpersprache zu lesen. Dabei solltest Du zunächst einzelne Signale verstehen lernen, um später die gesamte Körpersprache deuten zu können. 

Aber nicht nur Du kannst die Körpersprache anderer entschlüsseln: Genauso gut können andere Personen Deine Körpersprache entschlüsseln. Damit Du bei Deinem Gesprächspartner einen positiven Eindruck hinterlässt, solltest Du auf diese zehn Gesten unbedingt verzichten! 

Zehn "No-Go-Gesten": 

  1. Gegenstände als "Barriere" vor sich aufbauen: Halte Kaffeetasse, Notebook und Co. nicht vor den Körper – das baut Distanz auf und kann schüchtern wirken.
  2. Blick auf die Uhr: Schaue bei einem Gespräch nicht auf die Zeit – das spricht eher für Deine Langeweile als für das Interesse am Gesprächspartner.
  3. Fussel entfernen: Befreie Deine Kleidung während eines Gesprächs nicht von Fusseln. Auch der Blick zum Boden wirkt wenig begeistert und zeigt, dass Du kein Interesse an den Ideen des Anderen hast. 
  4. Kinn streicheln: Wenn Du beim Nachdenken am Kinn streichelst, ist das eine unbedenkliche  Geste. Vermeide diese Gestik aber, wenn Du Deinen Gesprächspartner ansiehst – er könnte  es als einschätzendes Urteilen werten.  
  5. Blick nach unten: Du stehst inmitten einer Gruppe und Dein Blick geht auf den Boden? Dann macht das keinen guten Eindruck und kann arrogant erscheinen. 
  6. Nase berühren: Berührst Du Deine Nase oder einen anderen Gesichtsteil, sehen viele Menschen darin einen deutlichen Hinweis auf eine Lüge.
  7. Weglehnen: Wen Du magst, dem kommst Du näher. Lehne Dich also zu Deinem Gesprächspartner hin und zeige somit Dein Interesse. Weglehnen bedeutet distanzieren bzw. ablehnen.
  8. Hemdkragen lüften: Spiele nicht mit Deinem Hemdkragen – das Lüften des Kragens deutet auf fehlenden Freiraum hin und zeigt Unwohlsein.
  9. Körperachse nicht ausrichten: Zeigen Bauchnabel, Augen oder Füße nicht in die Richtung Deines Gesprächspartners, kannst Du dadurch Desinteresse signalisieren.
  10. Am Hals kratzen: Ob Hals oder Kopf – Unsicherheit wird durch das Kratzen an einer der beiden Körperstellen offensichtlich. Auch Lügner lassen sich anhand des Kratzens leicht identifizieren. 

Möchtest Du anhand der Körpersprache Lügen bzw. Lügner erkennen, bieten Dir folgende Verhaltensweisen starke Hinweise für eine mögliche Lüge:

  • Gegenseitiges Berühren der Hände
  • Mit den Händen ins Gesicht fassen und Ohren, Hals oder Nase berühren 
  • Arme verschränken 
  • Zurücklehnen  

Achte darauf, ob zumindest drei dieser vier körpersprachlichen Signale innerhalb kürzester Zeit hintereinander auftreten. In diesem Fall hast Du einen sicheren Hinweis auf eine Lüge.
 
Körpersprache deuten heißt aber auch, einzelne Gesten nicht falsch zu interpretieren: Denk also nicht sofort an eine Lüge, wenn Dir Dein Partner oder Deine Partnerin vom Abendessen mit Arbeitskollegen berichtet und sich dabei zurücklehnt. Ein einzelnes körpersprachliches Signal sagt noch nicht aus, dass Du Dir gerade eine erfundene Geschichte anhörst. 

Du siehst: Es gibt vieles, dass Du beim Lesen der Körpersprache beachten solltest und auf learnity lernen kannst. Erfahre jetzt in einem der Online-Lernkurse, wie Du Hand-Gesicht-Gesten, Hand-Hand-Gesten und andere Haltungen innerhalb der Körpersprache entschlüsseln kannst. Welche Bedeutung einzelne Körperteile in der Körpersprache haben, kannst Du im folgenden Abschnitt nachvollziehen..

Genauer betrachtet - Die Körpersprache mit Händen und Augen 


Mit Händen und Augen setzt Du körpersprachlich Zeichen: Das Erscheinungsbild der Hände gibt dabei einen ersten Hinweis auf Deine Persönlichkeit. Pflege Deine Hände also am besten, um nicht schon beim Händedruck unangenehm aufzufallen. Achte auf gereinigte und geschnittene Fingernägel: Wenn Du bei der Pflege Deiner Hände Sorgfalt vermissen lässt, deutet das für viele Menschen auch auf fehlende Sorgfalt z.B. im Beruf hin.  
     
Zur Körpersprache der Hände gehört vor allem der Händedruck beim Handschlag: Begrüße Dein Gegenüber mit einem kräftigen Händedruck. Lass Deine Hand niemals schlaff herunterhängen, sondern halte sie gerade. Bilde keine hohle Hand oder strecke den Arm weit aus: Diese Körpersprache und Gestik vermittelt in einer Gesprächssituation Distanz und Skepsis. Übrigens: Ein "normales" Händeschütteln sollte drei Sekunden dauern, um nicht übertrieben freundlich zu wirken.  

Auf einen extrem schwachen oder starken Händedruck solltest Du beim Handschlag ebenso verzichten: Ein schwacher Händedruck vermittelt Unsicherheit und Charakterschwäche. Fällt der Händedruck dagegen sehr stark aus, kann diese selbstbewusste Stärke schnell dominant wirken. Sollte Dir jemand bei der Begrüßung die "harte Hand zeigen", spricht das für große Aggressivität. Zieht Dich jemand beim Handschlag an sich heran, möchte Dich dieser Mensch in sein Gebiet ziehen und Macht auf Dich ausüben.  

Achte auch Du auf Deine Körpersprache und Gestik: Wenn Du mit Deinen Händen ein nach oben gerichtetes spitzes Dach formst, bringst Du dadurch Nachdenklichkeit oder Sicherheit zum Ausdruck. Richtest Du das Spitzdach hingegen auf Dein Gegenüber aus, vermittelt das Unsicherheit und Ablehnung. Bedenke also bei vielen Gesten die Details, um keine falsche Botschaft zu übermitteln. Apropos falsche Botschaft: Vermeide Handgesten zum Hals oder unterhalb der Taille – diese Körpersprache der Hände wird meist negativ aufgefasst. 
 

Mann verliebt? Körpersprache klärt auf! 


Ist er in mich verliebt oder findet er mich nur nett? Mag er mich oder eher nicht? Fragen, die Du anhand der Körpersprache von Männern besser beantworten kannst. Die Körpersprache eines verliebten Mannes lässt sich dabei anhand verschiedener Signale entschlüsseln:  

Wendet sich Dir der Mann beim Sprechen zu, ist das ein erstes positives Signal. Dazu kommen weitere Signale, die Du beachten solltest: Imitiert der Mann Deine Bewegungen, kannst Du an diesem Verhalten sein Interesse an Dir erkennen. Neigt er sich Dir mit nach vorne gebeugten Schultern entgegen, kannst Du aus dieser Körpersprache Zuneigung ablesen. Auch ein leicht zur Seite geneigter Kopf dient Dir als sicheres Indiz dafür, dass sich der Mann ausschließlich auf Dich fokussiert. Verschränkt Dein männliches Gegenüber die Arme vor der Brust, möchte er das Gespräch mit Dir am liebsten beenden. 

Eine positivere Aussage vermitteln verschränkte Arme hinter dem Kopf: Mit dieser Gestik möchte Mann seine Muskeln zeigen und Dich beeindrucken. Die Körpersprache verliebter Männer kannst Du auch anhand anderer Anzeichen ablesen: Achte darauf, ob er sich das Hemd zurechtrückt und sich durch die Haare oder den Bart fährt – das zeugt davon, dass er gut für Dich aussehen will.  

Ob die Körpersprache für Flirt und mehr steht, zeigen Männer vor allem über den Blickkontakt: Blickt Dich ein Mann länger als 3 Sekunden an, ist er an Dir interessiert. Auch geweitete Pupillen sind ein eindeutiges Signal für sein Interesse an Dir. Kommen jetzt noch kleine zufällige Berührungen dazu, kannst Du Dir sicher sein: Dieser Mann mag Dich und will in Deiner Nähe sein.  

Die Körpersprache kannst Du zudem anhand seiner Beine und Füße interpretieren: Wendet er Dir beide Fußspitzen zu, zeigt er Dir dadurch seine ganze Aufmerksamkeit. Streckt er jetzt noch seine Beine aus oder kreuzt sie, vermittelt er Dir sein Wohlbefinden. 

So zeigen Frauen via Körpersprache Zuneigung – oder Ablehnung 


Die Körpersprache bei Frauen und Männern ähnelt sich in bestimmten Gesten, die Zuneigung oder Ablehnung beim Flirten erkennen lassen: vom offenen Lächeln über das nach vorne Beugen zum Gesprächspartner bis hin zum Durchstreifen der Haare mit der Hand. Wenn Du die Körpersprache der Frau richtig deuten möchtest, achte am besten auch auf diese sichtbaren Anhaltspunkte für Zuneigung, Interesse oder Ablehnung:
 

Weibliche Körpersprache - Fünf Zeichen, die auf Zuneigung hindeuten 


  • Ein Faden auf Deiner Schulter – und sie entfernt ihn, statt Dich nur darauf aufmerksam zu machen? Dann zeigen Dir diese und andere kleine Berührungen das Interesse der Frau an Dir. 
  • "Mirroring" heißt das Verhalten, bei dem die Frau Deine Körpersprache wie in einem Spiegel nachahmt. Wenn sich Frau so verhält, kannst Du von einem gesteigerten Interesse an Deiner Person ausgehen.
  • Das Wippen mit dem Schuh signalisiert Dir, dass die Frau den Raum nicht so schnell verlassen möchte. Richtet sie die Schuhspitze auf Dich, zeigt sie dadurch ihre Verbundenheit zu Dir. 
  • Verteilt eine Frau das Innere ihrer Handtasche und somit ihre wichtigsten Dinge auf dem Tisch, öffnet sie sich Dir gegenüber.  
  • Achte bei der Körpersprache der Frau ebenso auf ihre Kopfhaltung: Ist der Kopf nach hinten geneigt, zeigt sich durch diese Geste und ein gleichzeitiges Lächeln die Lust am Flirten. 
 
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