Fotografie Tools

Hier findest du zahlreiche Informationen zu den neusten Fotografie Tools. Hole das Optimum aus deiner Kamera und deiner Arbeit raus.

Erfolgreicher Fotografieren mit professionellem Fotozubehör

Aussehen wie Claudia Schiffer? Epische Beleuchtung wie in der Schlacht um Mittelerde? Professionelle Bewerbungsfotos in einem perfekt ausgeleuchteten Studio? Gut, bei zwei dieser Dinge können wir nicht weiterhelfen, aber mit den passenden Tricks rund um professionelles Fotozubehör sorgen wir immerhin für die richtige Beleuchtung und ein gestochen scharfes Bild!

Für wirklich überzeugende Bilder ist nicht nur eine hochwertige Kamera wichtig. Denn daneben spielt auch das Zubehör für Fotografen eine große Rolle. Mit dem richtigen Kamera Zubehör sorgst du dafür, dass deine Bilder und Motive sich von ihrer schönsten Seite präsentieren. Vom Kameraobjektiv über den Foto Reflektor bis hin zu Studioblitzgerät und Studioleuchte: Erst das Fotografie Zubehör macht aus Hobbyfotografen wirklich einen professionellen Bild-Künstler!

Kamerastativ – Entlastung für den Fotografen

In der Fotografie werden Kamerastative häufig bei schlechten Lichtverhältnissen verwendet. Besonders in dunklen Innenräumen oder bei Aufnahmen in der Dämmerung kann ein Stativ dabei helfen, die Qualität des Fotos zu erhöhen. So kannst du auch Kerzenlicht richtig fotografieren. Doch auch sehr helle Motive, die in einem harten Licht aufgenommen werden sollen, eignen sich für eine Aufnahme mit einem Stativ.

Ein anderes Anwendungsgebiet sind auch Sportfotos und Naturfotografien, und zwar besonders dann, wenn eine Kamera mit einem schweren Objektiv verwendet wird. Wenn du zum Beispiel den ersten Flug eines Vogels fotografieren willst, dann ist es unpraktisch, wenn du mehrere Stunden mit einer schweren Kamera vor dem Nest warten musst. Auch bei einem Fußballspiel, bei dem es nur wenige Strafraumszenen gibt, kann ein Kamerastativ kräfteschonend sein.

Kugelkopf, flexibel oder doch selber bauen?

Heute gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Kamerastativen, deshalb wollen wir dir kurz die wichtigsten Vertreter vorstellen und ergründen, wo die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle liegen:

  • Dreibeinstative: Der meistverkaufte Vertreter unter den Stativen ist der sog. „Tripod“. Hierbei handelt es um relative leichte und einfache Stative mit drei Beinen, die sich jeweils einzeln auf eine bestimmte Höhe einstellen lassen. Häufig haben diese Stative einen Kugelkopf
  • Einbeinstative: Einbeinstative werden auch als „Monopod“ bezeichnet. Da sie kaum bewegliche Teile besitzen, sind sie auch für schwierige Wetterbedingungen geeignet. Darüber hinaus sind Monopods meist sehr leicht und handlich. Allerdings ist die stützende Wirkung von Monopods deutlich geringer als die von Tripods. Deshalb werden Einbeinstative häufig bei Sportfotografien eingesetzt.
  • Tischstative: Bei Tischstativen handelt es sich um Miniaturversionen von Tripods. Meist eignen sie sich nur für kleine und einfache Digitalkameras und Webcams. Der Nutzen liegt schlicht in der stabilen und ruhigen Positionierung der Kamera.
  • Klemmstative: Ein Klemmstativ ist eigentlich eine Schraubzwinge, an der ein Stativkopf montiert ist. Dadurch kannst du deine Kamera an ungewöhnlichen Orten – etwa einem Brückengeländer, an Ästen oder auch an deinem Auto – befestigen. So kannst du Perspektiven nutzen, die du meist nur mit Verrenkungen hättest nutzen können.
  • Saugnapfstative: Ein Saugnapfstativ wird meist auf einer glatten Oberfläche wie Glas oder Metall befestigt. Für schwere Kameras und große Objektive eignen sich diese Stative nicht, da Saugnapfstative auch gerne einmal von der Fläche abfallen.
  • Gorilla-Stative: Gorilla-Stative sind eine kleinere und besondere Form des Dreibeinstativs. Die drei Stativbeine sind flexibel und können um Laternen, Äste oder Geländer gebogen werden. Allerdings gilt auch hier, dass die fixierende Wirkung eher gering ist. Als Alternative zum Tischstativ oder einem kleinen Dreibeinstativ sind Gorilla-Stative aber gut geeignet!
  • Beanbags: Beanbags sind kleine Beutel, die mit einem Plastikgranulat gefüllt sind. Sie werden dann wie Knete modelliert und an die Kameraform angepasst. Auch so lässt sich die Kamera stabilisieren und auf ein bestimmtes Motiv ausrichten.

Du möchtest lieber selbst aktiv werden und dir dein eigenes Kamerastativ bauen? Dann haben wir hier den ultimativen Tipp für dich: Blu-Tack! Dieser wiederverwendbare Klebstoff, der ähnlich wie Kitt verwendet wird, eignet sich hervorragend zur Befestigung von deiner Kamera an einer Wand oder einer Fensterscheibe.

Nimm dafür einfach ein wenig Blu-Tack und befestige es an den vier Ecken unter der Kamera. Schon kannst du deine Kamera fest auf dem Boden platzieren, solange dieser flach genug ist. Da sich die Klebemasse wiederverwenden lässt, kannst du dann auch die Klebemasse auf der Seite des Suchers befestigen und an eine glatte Wand kleben. Das perfekte Zubehör für deine Kameratasche!

Kameraobjektive – Wer die Wahl hat…

Du hast nun deine Kamera mit einem guten Stativ mit Kugelkopf fixiert. Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt: Welches Objektiv solltest du für welches Motiv wählen? Grundsätzlich stehen dir drei verschiedene Objektive zur Verfügung: Normalobjektive, Weitwinkelobjektive und Teleobjektive. Jede Art eignet sich für andere Motive und Aufnahmen.

Normalobjektive – Heute nicht mehr „normal“

Normalobjektive wurden früher meist als Paket mit einer Spiegelreflexkamera verkauft. Heute findest du sie aber nur noch bei professionellen Fotografen. Das liegt schlicht daran, dass heute meist Zoomobjektive mit einer neuen Kamera verkauft werden. Dennoch sollten sich gerade Anfänger mit Normalobjektiven vertraut machen! Und das hat seinen Grund: Normalobjektive haben eine relativ kleine Brennweite. Dadurch wirst du bei deinem Motiv in der Auswahl eingeschränkt und musst dich auf das Hauptmotiv konzentrieren. So bekommst du recht schnell einen Blick für gute Bildausschnitte und Perspektiven.

Ein „echtes“ Normalobjektiv hat eine feste Brennweite von 50mm, die sich nicht verstellen lässt. Dadurch scheidet die Möglichkeit des Zooms aus. Im Handel werden darüber hinaus auch Objektive mit einer Brennweite von 40 bis 60mm als Objektive mit „normaler“ Brennweite bezeichnet.

Objektive mit einer normalen Brennweite eignen sich gut für Porträtfotos. Auch Landschaftsaufnahmen kannst du mit diesem einfachen Objektiv gut machen. Schwierig wird es jedoch bei der Sport- und Tierfotografie. Besonders Tiere warten meist nicht, bis du dich auf die richtige Distanz genähert hast. Hier solltest du lieber ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von mehr als 100mm verwenden!

Teleobjektive – So nah und doch so fern

Teleobjektive sind Objektive für Nahaufnahmen. Sie haben eine größere Brennweite als Normalobjektive. Meist werden Objektive, deren Brennweite über 60mm liegt schon als Teleobjektiv bezeichnet, doch die Brennweite kann gut und gerne 1000mm betragen!

Alle diese Objektive haben eine Sache gemein: Sie holen weit entfernte Motive nah und zum Teil auch sehr nah heran. Damit wird auch gleich das Einsatzgebiet dieser Objektive definiert. Während sich die „kleineren“ Teleobjektive mit einer Brennweite bis 100mm auch noch für Portraitfotografien eignen, so sind Objektive mit einer hohen Brennweite besonders für Natur- und Tierfotos geeignet.

Auch bei professionellen Sportfotografen und Veranstaltungen kommen häufig Teleobjektive zum Einsatz. Sofern du einen besonders großen Abstand zu deinem Motiv benötigst, etwa bei der Fotografie von Planeten am Nachthimmel, sind Objektive mit einer besonders hohen Brennweite von Vorteil!

Weitwinkelobjektive – Vorsicht vor Überfrachtung!

Das Gegenteil der eben diskutierten Teleobjektive sind sogenannte Weitwinkel-Objektive. Durch diese Objektive erscheinen deine Motive viel kleiner, als sie es eigentlich sind. Doch genau das macht das Fotografieren mit Weitwinkel-Objektiven für Einsteiger so komplex. Denn häufig finden sich auf den Bildern dann viel zu viele Details und Elemente. Damit wird der Blick auf das Wesentliche eingeschränkt und das Foto verliert seine Aussagekraft. Hier ist es wichtig, dass du einen besonderen Fokus auf das Hauptmotiv legst, denn die eigentliche Stärke von Weitwinkel-Objektiven liegt in der Herstellung eines Bezuges zwischen Hintergrund und Vordergrund.

Weitwinkelobjektive finden in der Personenfotografie ein sinnvolles Einsatzfeld. Zumindest dann, wenn es nicht um Porträtfotos geht. Auch bei ungewöhnlichen Perspektiven, etwa der Froschperspektive vom Boden aus, erzeugen Weitwinkel-Objektive einen interessanten Effekt!

Ein Wort der Warnung: Bei Landschaftsaufnahmen kann sich die Wirkung von Weitwinkelobjektiven negativ auf das Bild auswirken. Außerdem kommt es bei Aufnahmen mit extremen Weitwinkelobjektiven häufig zu Bildfehlern wie Vignettierungen oder leichten Verzerrungen.

Ein wirklich extremes Weitwinkelobjektiv ist das sog. „Fisheye“-Objektiv. Hier liegt die Brennweite noch unter 10mm. So lassen sich Aufnahmen mit einem Winkel von bis zu 180° aufnehmen. Dabei wird jedoch alles auf dem Bild stark gekrümmt und verzerrt. Ein interessanter Effekt, aber nicht wirklich tauglich für die Praxis!

Fotografieren mit Reflektoren

Licht hat einen großen Einfluss darauf, wie du ein Bild wahrnimmst. Erst wirklich gut ausgeleuchtete Bilder können überzeugen. In Fotostudios kommt zur Ausleuchtung von Personen häufig ein Foto Reflektor zum Einsatz. Für Anfänger eignet sich schon ein günstiger Faltreflektor, den es für wenige Euro im Fachhandel gibt.

Reflektoren für Fotografen haben eine simple Wirkungsweise: Eine spezielle Reflexionsschicht lenkt gezielt Licht auf dein Motiv. So kannst du einzelne Elemente aufhellen oder den Farbton des Lichts nach deinen Vorstellungen ändern. Meist haben Reflektoren zwei verschiedene Reflexionsschichten, eine goldene und eine silberne. Ein kleiner Tipp: Die silberne Schicht des Reflektors sorgt für ein eher kühles Licht, während sich mit der goldenen Schicht herbstlich warme Farbtöne erzielen lassen!

Einige Reflektoren haben darüber hinaus noch weitere Schichten, die ebenfalls zur Veränderung des Lichts genutzt werden können:

  • Diffusor: Mit einem Diffusor lassen sich künstliche und harte Lichtquellen etwas aufweichen.
  • Schwarze Seite: Mit der schwarzen Seite lassen sich Lichtquellen abschirmen. Das ist besonders bei Low-key Fotos, bei denen das Motiv nur einseitig belichtet werden soll, von Vorteil.
  • Weiße Seite: Mit der weißen Seite lässt sich das Licht ebenfalls manipulieren, allerdings eignet sich diese Seite auch hervorragend als neutraler Hintergrund, falls ein anderer Hintergrund nicht verfügbar ist.

Anwendungsbereiche für Foto Reflektoren

Grundsätzlich gibt es verschiedene klassische Anwendungsbereiche für einen Fotoreflektor. Aber es gibt auch Situationen, die immer wieder vorkommen und schnell den Unterschied zwischen Hobby-Fotografen und Bildkünstler machen. Wir haben die 5 häufigsten Anwendungsbereiche für den Reflektor für dich:
  • Motiv aufhellen: Der klassische Anwendungsbereich für einen Reflektor in der Fotografie ist das Aufhellen des Motivs. Dazu werden zum Beispiel die silberne oder goldene Reflexionsschicht und der Blitz der Kamera verwendet. So lassen sich Schlagschatten um Nase und Mund vermeiden und dein Model wird von mehreren Seiten ausgeleuchtet.
  • Glanzlichter im Auge: Wenn du das Licht mit dem Reflektor direkt in das Auge deines Models richtest und anschließend mit Blitzlicht fotografierst, dann bringst du die Augen zum Glänzen!
  • Low-key Fotos: Für starke Kontraste sollen Motive häufig einfach beleuchtet werden. Dazu eignet sich die schwarze Seite des Fotoreflektors. Diese „schluckt“ das Licht und reflektiert es nicht.
  • Weicheres Licht: Durch den Diffusor oder die goldene Reflexionsschicht lässt sich die Lichtstimmung verändern. Besonders künstliches Licht wirkt meist kalt und hart und lässt auch dein Bild so aussehen. Hier sorgt ein weicheres Licht für mehr Ruhe im Bild.
  • Hintergrund: Und im absoluten Notfall eignet sich ein Reflektor auch als Hintergrund!

Willst du professionell fotografieren und mit deiner Kunst Geld verdienen? Dann musst du wissen, wie du mit einem Reflektor arbeitest. Lerne in diese Online Fotokurs alles rund um Lichtformer und Reflektoren, was du für die Arbeit als Fotograf brauchst!

Studioblitz für Anfänger – So klappt das Blitzlichtgewitter!

Was für erfahrene Fotografen klar ist, sorgt bei Anfängern immer wieder für Erstaunen: Erst das richtige Licht sorgt beim Fotografieren für den entscheidenden Unterschied. Licht kann nicht nur hart oder weich, sondern auch kalt und warm sein. Es kann senkrecht auf dein Motiv treffen, es schräg beleuchten oder gänzlich fehlen. Kaum ein anderer Faktor beeinflusst Bilder so sehr wie das passende Licht.

Wenn du Licht gezielt einsetzt, kannst du atemberaubende Effekte erzielen. Setzt du es falsch ein, dann kannst du ungewollte Schatten erzeugen, Motive von der falschen Seite belichten oder Reflexionen verursachen. Kein Wunder also, dass mit ein wenig Erfahrung auch der Wunsch nach professioneller Beleuchtung auftaucht. Mit einem Studioblitz kann dieser Wunsch befriedigt werden, aber du solltest dir darüber im Klaren sein, dass auch eine Blitzanlage einige Nachteile gegenüber anderen Lichtquellen hat.

Natürliches Licht und Studioblitz

Schon der Name „Studioblitz“ zeigt, wofür diese Art der Lichtquelle meist genutzt wird: Als zusätzliche künstliche Lichtquelle in einem Fotostudio. Im Gegensatz dazu wirkt natürliches Licht meist viel authentischer, weil es eben nicht künstlich, sondern natürlich ist. Natürliches Licht kann unterschiedliche Farbtemperaturen und Helligkeiten haben, die du als Fotograf so nehmen musst, wie sie eben sind.

Ein Studioblitz lässt sich durch einen Diffusor und Reflektoren vielfältig verändert werden. Das normale „grelle Blitzen“ lässt sich bspw. durch einen einfachen Diffusor aufweichen. Durch einen farbigen Reflektor kann es abgeschwächt, umgeleitet oder auch in der Lichttemperatur verändert werden.

Scheinwerfer und Studioblitz

Als Alternative zu einem Studioblitz kann auch ein Scheinwerfer verwendet werden. Früher lag der Vorteil der Scheinwerfer vor allem darin, dass bereits vor dem Fotografieren die Lichtverhältnisse sichtbar waren. Im Gegensatz dazu konnte das Licht eines Blitzes erst nach dem Entwickeln der Fotos sichtbar gemacht werden. Dieser Vorteil gilt heute aber nicht mehr: Bei modernen digitalen Spiegelreflexkameras lässt sich das Ergebnis eines Blitzes schnell sehen und bei Bedarf der Studioblitz angepasst werden.

Ein weiterer Unterschied zwischen Scheinwerfer und Studioblitz lässt sich im Preis ausmachen. Während ein guter, professioneller Studioblitz schnell ein Loch in das eigene Budget reißt, finden sich in Baummärkten einfache Halogenstrahler für einen Bruchteil des Preises. Doch aufgepasst: Diese Strahler werden schnell heiß. Das sorgt dafür, dass keine Lichtformer verwendet werden können, da sonst die Gefahr besteht, dass sich diese entzünden.

Interner Blitz und Blitzgeräte

Als Anfänger wirst du dir natürlich die Frage stellen, wieso du ein externes Blitzgerät benötigst und nicht den Blitz deiner Kamera verwenden kannst. Das hat mehrere Gründe, die wichtigsten sind jedoch schnell erklärt:

  • Mit dem internen Blitz deiner Kamera kannst du nur in Richtung deines Motivs blitzen. So erzeugst du schnell ungewollte Schlagschatten und kannst keine ausgefeilten Beleuchtungen realisieren.
  • Das Blitzlicht erzeugt meist ein sehr unnatürliches und kaltes Licht. Im Gegensatz zu Studioblitzen kannst du bei einfachen internen Blitzen auch nicht die Möglichkeit, Lichtformer zu verwenden.

Die Alternative zu internen Blitzen stellen batteriebetriebene Blitzgeräte dar, die relativ günstig sind und auch komplizierte Beleuchtungsszenarien ermöglichen. Ausgelöst werden die Blitzer meist drahtlos. Dadurch können diese kleinen Geräte relativ schnell und mobil verwendet werden. Im Gegensatz zu Studioblitzen ist die Zeit, die du zwischen zwei „Blitzen“ warten musst, aber relativ groß. Studioblitzgeräte werden über das Stromnetz betrieben und haben häufig eine deutlich höhere Leistung.

Willst du mehr über die Verwendung von internem Blitz, Aufsteckblitzen und Studioblitzgerät lernen? Dann ist dieser Online Fotokurs Gold wert: Lerne jetzt alle wichtigen Grundlagen der Fotografie kennen und halte alle Momente perfekt fest!

Das perfekte Studio – Die Ausrüstung

Der erste Schritt ist gemacht: Du weißt nun, wie du mit Reflektoren, Diffusor, Studioblitz und Stativ umgehen solltest und auch deine Bilder sehen nicht mehr nach einfachem „Point-and-Click“-Fotografieren aus. Du hast dich sogar dazu entschieden, dein eigenes kleines Fotostudio einzurichten. Doch genau hier liegen viele Stolpersteine, die du möglichst elegant umgehen willst! Zu deinem Glück gibt es learnity.com, denn wir haben die wichtigsten Tipps für alle angehenden Fotografen!

Der perfekte Raum für das Studio

Das Wichtigste zuerst: Achte unbedingt darauf, dass der Raum, in dem du dein Studio einrichten willst, groß genug ist! Das gilt nicht nur für die Fläche des Raums, sondern auch für die Höhe. Bedenke, dass du verschiedene Lichter und Hintergrundsysteme aufhängen solltest. Daher empfehlen wir eine Mindestraumhöhe von 3 Metern!

Darüber hinaus solltest du bedenken, dass die meisten Hintergrundpappen eine Breite von 2,70m haben. Damit du noch ausreichend Platz zum Aufstellen von Stativen, Reflektoren und Lichtformern hast, sollte dein Raum mindestens 5 Meter breit sein.

Damit du verschiedene Entfernungen zu deinem Motiv ausprobieren kannst, sollte dein Fotostudio mindestens 6 Meter lang sein, besser sogar mehr. Allerdings gelten diese einfachen Empfehlungen nur für Portrait- oder People-Fotografie. Willst du Produkte fotografieren, dann gelten andere Regeln. Denn einen LKW wirst du kaum in dieses „kleine“ Studio quetschen können.

Das Licht im Studio

Ein weiterer wichtiger Punkt für dein erstes Studio ist das Licht. Einige Fotografen schwören auf Tageslicht. Wenn du dazugehörst, dann braucht dein Studio große Fensterfronten. Das Licht kann dann mit einfachen Aufhellern reflektiert werden. Diese Aufheller müssen nicht einmal teuer sein, denn schon einfache Styroporplatten reichen dafür aus. Doch viele Fotografen verwenden in ihrem Studio künstliches Licht aus Studioleuchten oder Studioblitzen. In diesem Fall stören Fenster natürlich.

Eng mit den Lichtverhältnissen im Studio verbunden, ist die Farbe deiner Wand. Meist werden die Wände in Fotostudios weiß gestrichen. Aber Achtung: Bei weißen Wänden musst du immer mit Streulichtern rechnen! Als Alternative stehen nur graue oder schwarze Wände bereit. Auch das Abhängen der Wände mit schwarzem Molton kann empfehlenswert sein, sorgt aber dafür, dass du deine Motive in einem schwarzen Raum begrüßen musst. Das ist nicht unbedingt angenehm.

Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, ob du schwere Studioscheinwerfer verwenden möchtest? Falls du das tun möchtest, dann musst du wissen, ob die Decke deines Studios überhaupt für schwere Lasten ausgelegt ist. Gibt es Träger, an denen du Studioleuchten aufhängen kannst, oder besteht die Decke nur aus Gipskarton?

Der Umgang mit Moiven

Als Porträtfotograf wirst du früher oder später mit deinen Motiven in Kontakt treten müssen. Dabei ist es hilfreich, wenn du dich zunächst einmal mit deinem Kunden unterhältst. Dabei kannst du herausfinden, wie sich dein Model selbst am liebsten sieht, wofür das Foto benötigt wird und auf was das Model besonderen Wert legt. Ein eigener Bereich für diese Gespräche ist für Hobbyfotografen nicht notwendig, je professioneller du allerdings fotografieren und arbeiten möchtest, desto wichtiger wird ein Besprechungsbereich.

Manche Fotografen haben einen Requisitenraum, der größer als das eigentliche Studio ist. Das wollen wir dir hier nicht vorschreiben, aber dennoch ist ein Schrank mit verschiedenen Requisiten für unterschiedliche Altersgruppen sicherlich hilfreich! Perücken, Hüte, Spielzeug…deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Nur wenige Fotografen sind zugleich Visagisten. Doch zum Glück schminken sich viele weibliche Models selbst…wenn sie den Platz dazu haben! Daher solltest du in deinem Studio einen kleinen Bereich haben, in dem sich deine Models umziehen und auch schminken können. Achtest du dabei auf einen guten Schminkspiegel, werden es dir deine Models danken! Auch ein kleiner Umkleidebereich ist sehr wichtig, damit sich alle Models in Ruhe umziehen können und dabei nicht unnötig in ihrer Privatsphäre gestört fühlen.

Erfüll‘ dir jetzt den Traum vom eigenen Fotostudio! In diesem Online Fotokurs wirst du lernen, wie du dein Studio einrichtest, welche Ausstattung du wirklich benötigst und wie du die perfekten Fotos aufnimmst!